• Bayern feiert 28. Meistertitel: „Ein Erfolg aller“

  • Heynckes über seine Rückkehr: „Habe gespürt, dass es keine Alternativen gab“
  • Köln-Trainer Ruthenbeck genervt: „Wir sind nicht stabil“

  • Labbadia freut sich für Doppeltorschütze Didavi: „Das ist hoffentlich eine Befreiung“


    Unterföhring, 7. April 2018 -
    Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 29. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.


    Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern München)…

    ... zum Meistertitel:
    „Der Trainer ist letztendlich verantwortlich für das große Ganze. Aber in erste Linie sind die Fußballer die Protagonisten. Ich habe ein sehr gut funktionierendes Trainerteam. Alle machen ihren Job überragend. Deswegen denke ich, dass es ein Erfolg aller ist, nicht nur von mir.“

    ... zum Feiern in der Kabine: „Wir haben in der Kabine bei guter Musik angestoßen.“

    ... zum Stellenwert der Meisterschaft: „Es war ja überhaupt nicht beabsichtigt, dass ich noch
    einmal ins Trainergeschäft einsteige. Das war aus Dankbarkeit und Freundschaft für den FC Bayern. Ich wollte nie mehr auf die Trainerbank. Aber es gibt Momente im Leben, wo man da sein muss. Ich habe das gespürt, dass es keine Alternativen gab, deswegen habe ich es gemacht.“

    ... zum Feierverbot: „Nein, wir wollen nicht feiern. Jeder darf sich natürlich freuen. Frank Ribéry feiert zum Beispiel seine achte Meisterschaft. Dann wird das zur Gewohnheit. Für viele andere war es aber auch die erste Meisterschaft, das ist etwas ganz Großes. Für mich als Spieler war es der wichtigste Titel.“

    ... zu Carlo Ancelotti: „Ich möchte noch einen Gruß nach Italien schicken zu Carlo Ancelotti. Er hat die Mannschaft in den ersten sieben Spielen betreut. Auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch zur deutschen Meisterschaft, weil er war mein Vorgänger. Ich denke, dass er nicht nur ein großartiger Trainer ist, sondern auch eine tolle Person.“

    Franck Ribéry (FC Bayern München): „Es ist immer ein spezieller Moment. Wir arbeiten sehr viel für dieses Gefühl mit den Fans.“

    Arjen Robben (Torschütze FC Bayern München)…

    … zur Frage, ob es seine letzte Meisterschaft mit dem FC Bayern München gewesen sein könnte:
    „Es kann sein. Alles ist möglich. Deswegen musst du versuchen, zu genießen. Es ist natürlich nicht immer einfach, weil man auch planen muss. Ich muss mir auch Gedanken machen. Aber das einzige, was für mich jetzt ganz wichtig ist, ist dieser letzte Monat der Saison.“

    Sandro Schwarz (Trainer 1. FSV Mainz 05): „Es war ein hochintensives Spiel, hochemotional. Ich finde, dass wir gut zurückgekommen sind nach dem Rückstand. René Adler hat auch noch zwei super Paraden gehabt. Wir nehmen den Punkt jetzt mit und wissen, dass er uns weiterhelfen wird.“

    René Adler (Torhüter 1. FSV Mainz 05): „Nach vielen Rückschlägen haben wir uns zusammengesetzt, viel gesprochen und sind dadurch auch näher zusammengerückt. Irgendwann wird das belohnt. Heute war es knapp davor.“

    Stefan Ruthenbeck (Trainer 1. FC Köln): „Wir sind nicht stabil. Da gibt es auch nichts schönzureden. Der zweitkleinste Mann auf dem Feld macht dann das Tor mit dem Kopf. Wenn wir effektiv sind, dann müssen wir noch 2:1 gewinnen. Es hat der Punch gefehlt.“

    Jonas Hector (1. FC Köln): „Man ist sehr enttäuscht. Es wird schwer, aber die Hoffnung ist noch da. Es ist noch möglich und wir müssen dran glauben.“

    Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Den Schuss von Dadavi blocken wir nicht und dann passiert das, was nicht passieren darf. Dann steht es 0:1. Wolfsburg hat dann fast nur noch verteidigt. Es fehlen dann die Momente, wo der eine oder andere das Besondere macht.“

    Nils Petersen (SC Freiburg): „Es sind Nuancen, die dieses Spiel entschieden haben. Heute haben wir es nicht verdient gehabt. Wir waren nicht zwingend genug.“

    Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg)…

    ... zu Doppeltorschütze Daniel Didavi:
    „Ich gebe einen Spieler erst auf, wenn er hundertprozentig nicht kann. Ich denke, die Ärzte haben gute Arbeit bei ihm geleistet.“

    ... zur Frage, was er Didavi nach dem Spiel gesagt hat: „Ich habe gesagt, dass ich es ihm besonders gegönnt habe, weil ich weiß, dass er großen Aufwand betreibt. Zuletzt war er aber einfach nicht so im Tritt und er hat sich deswegen einen Kopf gemacht. Das ist jetzt hoffentlich eine Befreiung, denn wir brauchen seine Tore.“

    Daniel Didavi (Doppeltorschütze VfL Wolfsburg): „Gestern konnte ich nicht trainieren wegen Adduktorenproblemen. Es sah so aus, als ob ich gar nicht spielen kann. Dann saß ich nach dem Training lange mit dem Trainer zusammen und wir haben überlegt, ob ich trotzdem mitfahren soll. Heute war es dann deutlich besser.“


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