• Bayern-Sportdirektor zu Streit mit Bobic um Kovac: „Wir haben das bereinigt“
  • Herrlich nach 2:6-Niederlage bedient: „Das tut richtig weh“
  • Müller ist hungrig: „Wenn du im Champions-League-Halbfinale stehst, willst du den nächsten Schritt machen, Voraussetzungen sind optimal“
  • Ulreich zur WM-Nominierung: „Wäre eine riesige Ehre dabei zu sein, aber konzentriere mich auf Bayern“

    Unterföhring, 17. April 2018 - Die wichtigsten Stimmen zur Dienstagspartie im Halbfinale des DFB-Pokals, Bayer Leverkusen – FC Bayern München (2:6), bei Sky.

    Heiko Herrlich (Trainer Bayer Leverkusen): „Es ist blöd, wenn du nach acht Minuten schon 0:2 hinten liegst, aber die Mannschaft hat Moral gezeigt. Bis zur Halbzeit war es ein ausgeglichenes Fußballspiel. Wir haben mutig versucht dagegen zu halten. Durch die Dreierkette waren wir offener, hatten aber auch zwei Großchancen. Wenn wir die machen, läuft das Spiel vielleicht ganz anders. Dann bekommen wir drei Stück hintereinander und dann sieht das böse aus. Du hast heute richtig auf die Fresse gekriegt, das tut richtig weh. Bayern ist so effizient und die spielen sich in einen Rausch und dann ist beeindruckend, die machen dann immer weiter. Die hören nicht auf. Die haben diese Gier, diese Geilheit.“

    Thomas Müller (Dreifachtorschütze FC Bayern München):
    ... zum möglichen Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions-League-Sieg:
    „Wir wollten erst einmal unbedingt ins Pokalfinale. Natürlich sind wir gierig. Wenn du im Champions-League-Halbfinale stehst, willst du auch den nächsten Schritt machen. Man spürt, wir wollen unbedingt. Was die nächsten beiden Wochen dabei rauskommt, sehen wir dann. Aber die Voraussetzungen sind optimal.“
    ... zur möglichen Vertragsverlängerung von Arjen Robben und Franck Ribery: „Da bin ich jetzt nicht direkt involviert. Das gehört noch nicht zu meinen Aufgabenbereichen. Das macht uns keine Sorgen, wenn man sieht, mit welcher Energie die auf dem Platz stehen.“
    ... zur Leistung von Sven Ulreich: „ Er ist da und macht Dinge, die nicht zum einfachen Torwart-ABC gehören und da kann man auch mal Danke sagen. Er hält uns im Spiel. Das ist gerade unsere Stärke. Die Spieler wissen, wenn sie gebraucht werden, sind sie da. Jupp Heynckes hat es geschafft, dieser Mannschaft die Gier nach Erfolg einzutrichtern. Wir stehen zusammen.“
    ... zur Verpflichtung von Niko Kovac als Heynckes-Nachfolger: „Bis zum Sommer ist es noch lange hin. Ich denke, er ist eine gute Lösung. Aber was soll ich jetzt sagen?“

    Sven Ulreich (Torwart FC Bayern München):
    ... zur Frage, ob er sich Hoffnung auf die Weltmeisterschaft in Russland macht:
    „Ich habe schon öfter gesagt, es wäre für mich eine riesige Ehre da dabei zu sein, aber ich konzentriere mich auf den Job bei Bayern. Was in der Zukunft ist, darüber mache ich mir keine Gedanken.“
    ... zum Spiel: „Wir wollten unbedingt ins Finale, weil wir es letztes Jahr nicht geschafft haben. Wir hatten bisher sehr schwierige Aufgaben, auch heute war es nicht einfach. Das Ergebnis ist ein bisschen trügerisch. Leverkusen hat es sehr gut gemacht. Wir schauen uns morgen das zweite Halbfinale an, wir wollen den Pokal holen. Ob das Finale dann gegen den neuen Trainer ist, sehen wir dann.“
    ... zum Teamgeist: „Wir haben einen sehr guten Teamspirit. Wir verstehen uns untereinander und jeder ist bereit, sich für den anderen zu opfern. Wir haben in der Kabine ein super Verhältnis. Es wäre schön, wenn der Spirit der Gleiche wie im Triple-Jahr 2013 wäre.“

    Hasan Salihamidzic (Sportdirektor FC Bayern München) (vor dem Spiel):
    ... zum Disput mit Eintracht Frankfurt und Fredi Bobic:
    „Im Eifer des, ich sage jetzt mal, Fußball sagt man manchmal Sachen, die nicht gesagt werden sollten. Aber wir haben das jetzt bereinigt. Wir sind sehr gute Kollegen und werden auch sehr gute Kollegen bleiben. Wir kennen uns ja auch schon seit 20 Jahren.“
    ... zu den ausstehenden Vertragsverlängerungen von Franck Ribery und Arjen Robben: „Wir warten darauf, dass sie etwas sagen, aber wir setzen sie nicht unter Druck. Ich bin sehr optimistisch.“
    ... über eine mögliche Verpflichtung von Ex-Spieler Miroslav Klose als U17-Trainer: „Miro ist ein super Junge. Er ist ein Weltstar, hat alles erlebt. Es ist Teil unserer Strategie und Philosophie, dass wir solche Jungs wieder in den Klub holen. Sie haben in ihrer Karriere einiges erlebt, was sie den Spieler mitgeben können. Wir sind in Gesprächen mit ihm und das bekommen wir hin.“

    Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen) (vor dem Spiel):
    ... zum Disput zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt:
    „Ich bin auch schon ein paar Jahre dabei, ich kenne das Geschäft. Nach zwei Tagen heftiger Diskussion lagen sie sich gestern schon wieder in den Armen. Das beruhigt sich schnell wieder.“
    ... zum Spiel: „Leon Bailey hat bislang eine tolle Saison gespielt, aber der Trainer meinte, dass jetzt eine gewisse Müdigkeit bei ihm herrscht. Wir haben gute Spieler hintendran. Karim Bellarabi war gegen Frankfurt eine Waffe.“
    ... zur Aussage von Jupp Heynckes, Leverkusen könne in der nächsten Saison deutscher Meister werden: „Das war eine schöne Art der Wertschätzung von Jupp Heynckes. Wir können uns sicherlich noch verbessern. Wir wollen näher an sie heranrücken, aber die Bayern sind die Bayern, das sehen wir dann auch realistisch.“

    Kevin Volland (Bayer Leverkusen): „Das Ergebnis geht vielleicht ein bisschen zu hoch aus. Vor allem in der 2. Halbzeit haben wir keinen Zugriff mehr bekommen, Bayern war immer gefährlich und hat jede Chance gemacht. Wir hatten auch die Chance zum 2:2, machen es aber nicht, das war heute der Unterschied. Plötzlich steht es 4:1. Bayern kann dann befreit aufspielen und wir laufen hinterher, obwohl wir es ordentlich gemacht haben.“

    Jonathan Tah (Bayer Leverkusen): „Wir haben lange Zeit dagegengehalten, hatten die Möglichkeit zum 2:2. Die waren heute sehr hungrig, haben jede Chance verwertet, aber das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel wieder. Am Ende waren sie besser als wir und wir müssen uns geschlagen geben. Wir wollten hier ins Finale kommen, das müssen wir so schnell wie möglich abhaken. Wir lassen uns davon nicht unterkriegen.“


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