Ulf Kirsten gehörte in den 90er Jahren zu den besten Stürmern der Bundesliga. Kein anderer Angreifer schoss in dem Jahrzehnt im deutschen Oberhaus mehr Tore als „Der Schwatte“. Er ist eine Vereinslegende bei Dynamo Dresden und bei Bayer Leverkusen. Mit 233 Treffern ist er Rekordtorschütze der Werkself. Nach dem Karriereende wurde Kirsten Co-Trainer in Leverkusen und übernahm im Anschluss für viele Jahre den Chefposten der 2. Mannschaft. Heute arbeitet der 52-Jährige bei einer Sportagentur im Bereich Marketing und Spielervermittlung und kümmert sich um die Ulf-Kirsten-Stiftung. Im exklusiven bwin Interview spricht er über seinen Ex-Klub Bayer, die Chancen der Werkself-Nationalspieler auf die WM, die Vormachtstellung des FC Bayern und seine Kritik an RB Leipzig. Zudem sagt er, warum er im letzten Jahr bei einer TV-Show im deutschen Fernsehen mitmachte.

Viele haben sich vom Pokalspiel zwischen Leverkusen und dem FC Bayern einen Schlagabtausch auf Augenhöhe erwartet, letztendlich wurde es ein deutliches 2:6 aus Leverkusener Sicht. Haben Sie so einen hohen Bayernsieg erwartet?
Ulf Kirsten:
„Nein, aber man muss fairerweise auch dazusagen, dass es zwei Tore zu hoch für Bayern ausgefallen ist. Bayern hat zwar ein starkes Spiel gemacht, aber Leverkusen hatte zweimal die Chance zum Ausgleich. Bayer war dran, hat aber leider die Möglichkeiten nicht genutzt. Ich fand es war ein richtig gutes Spiel von beiden Seiten, aber Bayern ist eben Champions League und Leverkusen nur Europa League.„

Kann man von einem guten Spiel aus Leverkusener Sicht sprechen, wenn man 2:6 verliert?
Kirsten:
„Ja, kann man, weil man sehen konnte, dass die Mannschaft sich nie aufgegeben und sich immer wieder Chancen erarbeitet hat. Dass es dann mit 2:6 sehr deutlich ausfällt, ist das nüchterne Ergebnis. Nichtsdestotrotz war Leverkusen stark und das Ergebnis meiner Meinung nach zu hoch. Ein 2:4 wäre gerecht gewesen.“

Das nächste Spiel ging mit 0:4 in der Liga gegen den BVB verloren. Zehn Gegentore in zwei Spielen – geht Leverkusen auf der Zielgeraden der Saison im Kampf um die Champions League-Plätze die Luft aus?
Kirsten:
„Das hoffe ich natürlich nicht. Das Spiel gegen den BVB war sicher das schlechteste der ganzen Saison von Leverkusen. So hat das ja auch keiner erwartet, vor allem, weil man wirklich chancenlos war. Ich denke aber nicht, dass ihnen die Luft ausgeht, sondern gehe davon aus, dass man zwischen Platz 4 und 6 landen wird.“

Was waren die Gründe für die deutliche Niederlage gegen Dortmund?
Kirsten:
„Zum einen musste Herrlich auf den einen oder anderen Stammspieler verzichten, wie zum Beispiel Jonathan Tah, der eine wichtige Stütze darstellt. Außerdem ist das eine junge Mannschaft, der man auch einmal eine Niederlage erlauben muss. In dieser Art und Weise sollte es vielleicht nicht passieren, aber viele junge Spieler müssen sich erst dauerhaft stabilisieren und man muss ihnen die ein oder andere Inkonstanz auch einmal zugestehen.“

Leverkusen hat eine sehr talentierte, junge Mannschaft. Viele sehen Leverkusen als das Team, das den vielleicht schönsten Fußball in Deutschland spielt. Reicht es nächste Saison auch wieder für höhere Weihen, als nur den 4. oder 5. Platz?
Kirsten:
„Der Kader ist sicherlich nicht so aufgebläht wie jener von Bayern, wo man auf jeder Position doppelt besetzt ist. Diesen Luxus hat Leverkusen nicht. Wenn man nächstes Jahr international spielt, muss man sich sicher verstärken. Immens wichtig ist, dass mit Brandt und Tah tragende Säulen der Mannschaft jetzt ihre Verträge verlängert haben.“

Tah und Brandt haben mit der Begründung verlängert, dass in Leverkusen „etwas wächst“ und man Bayern-Verfolger sein will. Wie realistisch ist es, dass Leverkusen in den nächsten Jahren einen nationalen Titel gewinnt?
Kirsten: (lacht):
„Wenn man mit Leverkusen einen Titel holen will, geht das nur über den DFB-Pokal oder vielleicht der Europa League. Einen Meistertitel kann ich mir in Leverkusen nicht vorstellen. Die Bayern werden die nächsten Jahre niemanden an sich heranlassen. Außerdem gibt es noch Leipzig, Dortmund und Schalke, die da auch noch ein Wörtchen mitreden. Da wird es schwierig, um die Meisterschaft mitzuspielen.“

Also würden Sie sagen, dass der FCB dem Rest der Liga auf unbestimmte Zeit enteilt ist?
Kirsten:
„Die nächsten zwei, drei Jahre mit Sicherheit. So wie es die Gegenwart und unmittelbare Vergangenheit gezeigt hat, wird es auch in Zukunft sein.“

Vor den beiden Dortmunder Meistertiteln 2011 und 2012 haben ebenfalls viele den FC Bayern als uneinholbar bezeichnet. Dann hat Jürgen Klopp mit erfrischendem Offensivfußball gleich 2 Mal die Bayern entthront. Liegt die Dominanz des FCB auch ein Stück weit daran, dass die Konkurrenz zur Selbstaufgabe neigt?
Kirsten:
„Ich gehe mal von Leverkusen aus und da ist es eine reale Einschätzung. Meiner Meinung nach sind die Bayern sowohl quantitativ als auch qualitativ ganz klar vorne. Wenn dort zwei, drei Spieler ausfallen, können sie sofort ersetzt werden und die Meisterschaft gerät auch nicht in Gefahr. Vor kurzem haben sie mit einer „sogenannten“ B-Elf Gladbach mit 5:1 aus dem Stadion geschossen. Bei anderen Vereinen birgt das ungleich größere Probleme, wenn sich Spieler verletzen.“

Kann RB Leipzig der Verein sein, der in einem schwachen Jahr der Bayern den Meistertitel holt?
Kirsten:
„ Das kommt darauf an, wie die Arbeit in Leipzig fortgeführt wird. Ich denke, dass es absolut möglich ist, dass RB auf Dauer ein harter Konkurrent für die Bayern wird, ganz einfach deswegen, weil die finanziellen Mittel im Hintergrund vorhanden sind.“

Wird Hasenhüttl Ihrer Meinung nach Trainer bei RB Leipzig bleiben? Nach außen werden immer wieder Differenzen mit Ralf Rangnick kolportiert.
Kirsten:
„Er hat bis 2019 Vertrag und ich denke, dass er den auch erfüllen wird.“

Hätte er die Qualität einen größeren Verein zu trainieren?
Kirsten:
„Ich könnte mir Ralph Hasenhüttl überall als Trainer vorstellen. Er leistet bei Leipzig sehr gute Arbeit und ist mittlerweile auch erfahren genug.“

Welche Spieler von Bayer Leverkusen sollten Ihrer Meinung nach bei der WM mit dabei sein?
Kirsten:
„Jonathan Tah hätte es sich absolut verdient nach dieser Saison. Ebenso Bernd Leno, der die letzten Jahre auch international Topleistungen gezeigt hat. Julius Brandt hat zwar keine stabile Saison gespielt, aber in der Rückrunde sehr viele ansprechende Spiele gezeigt. Das wären meine drei Favoriten für einen Kaderplatz.“

Julian Brandt hat im Nationalteam auf den Außenbahnen sehr viel Konkurrenz vor der Nase. Hat er da eine realistische Chance auf einen Platz im Kader?
Kirsten:
„Das wird sicherlich schwierig, aber man nimmt ja auch immer Spieler als Backup mit und er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er seine Leistung bringt, wenn er spielt. Daher denke ich, dass Jogi Löw ihn mitnehmen wird, weil er jemand ist, der bei einem etwaigen Ausfall sofort nachstoßen kann, ohne dafür lange Anlaufzeiten zu brauchen.“

Bernd Leno galt vor Jahren noch als außerordentliches Talent, das zeitnah den Sprung in die Weltklasse schaffen würde. Trauen Sie ihm einen Stammplatz bei einem Topklub im Ausland zu? Gerüchten zufolge zieht er nach der Saison seine Ausstiegsklausel.
Kirsten:
„Wenn jemand aus dem Ausland einen Torhüter holt, dann wird er in der Regel auch Stammtorhüter, wenn er nicht explizit als Backup verpflichtet wird. Davon gehe ich bei Leno nicht aus.“

Hat er die in ihn gesteckten Erwartungen Ihrer Meinung nach erfüllt? Im direkten Vergleich scheint ihn sein langjähriger Rivale Marc-Andre ter Stegen abgehängt zu haben.
Kirsten:
„Er ist einer der besten Torhüter der Bundesliga, die eine der stärksten Ligen der Welt ist. Hier hat er sich durchgesetzt und einen Namen gemacht, also würde ich nicht sagen, dass er von ter Stegen abgehängt wurde. Ob er jedoch zur Weltklasse gehört, wird sich zeigen, wenn er bei einem Verein spielt, der jedes Jahr um die Champions League kämpft.“

Zu den Kandidaten um die WM-Kader-Plätze wird auch immer wieder Kevin Volland gezählt. Wer hat im Kampf um den Mittelstürmer-Platz die Nase vorne: Sandro Wagner, Kevin Volland oder Mario Gomez?
Kirsten:
„Ich würde mir natürlich wünschen, dass er als Leverkusener dabei ist. Ich denke aber, dass Mario Gomez knapp die Nase vorne hat, weil er die letzten Jahre immer bei der Nationalmannschaft dabei war und seine Tore gemacht hat. Für Sandro Wagner spricht, dass er bei Bayern spielt, wodurch man es doch einen Tick leichter hat in die Nationalmannschaft zu kommen, als wenn du in Leverkusen oder anderswo spielst.“

Wer von den dreien ist der kompletteste Stürmer?
Kirsten:
„Das ist schwierig, weil das so verschiedene Stürmertypen sind. Volland ist ein ganz anderer Spieler, als Wagner und Gomez. Ein kompletter Stürmer ist keiner der 3. Der einzige, den man in der Bundesliga als kompletten Stürmer bezeichnen kann, ist Robert Lewandowski.“

Sandro Wagner fällt immer wieder mit markigen Sprüchen auf. War es für ihn der richtige Schritt als Backup für Lewandowski zum FC Bayern zu wechseln?
Kirsten:
„Anfangs habe ich das sehr kritisch gesehen, mittlerweile muss ich sagen, dass das von den Bayern ein sehr kluger Schachzug war. Wenn er spielt, ist er brandgefährlich und macht auch immer seine Tore. Ich finde ihn auch, bezogen auf seine markigen Sprüche, sehr sympathisch, weil die Liga dahingehend sonst eher ruhig und farblos ist. Da tut es gut, wenn es da jemanden gibt, der auch einmal poltert, sagt, was er denkt und frischen Wind einbringt.“

Uli Hoeneß lebt das Bayern-Motto „Mia san mia“ wie kein anderer. Mit Niko Kovac als neuem Trainer holt er den nächsten ehemaligen Bayernspieler zum Klub zurück. Ebenso sollen Scholl und Klose kommen, Salihamidzic ist bereits da. Ist diese Philosophie immer unter sich zu bleiben zukunftsweisend? Insbesondere, wenn man auf der anderen Seite immer auf die Internationalisierung der Marke Bayern München pocht?
Kirsten:
„Die Bayern haben eben einfach Erfolg damit. Hoeneß und Rummenigge werden ja auch nicht jünger und sie stricken jetzt an einer Lösung, wie sie den Verein für eine erfolgreiche Zukunft vorbereiten. Ich finde es auch gut, wenn man Leute aus dem eigenen Verein holt, die das Vereinslogo im Herzen tragen und damit dem Klub nichts Nachteiliges antun würden. Dahingehend kann ich diese Strategie nur begrüßen.“

Teilt Rummenigge Ihrer Meinung nach diese Sichtweise? Während der Absenz von Uli Hoeneß, war er es, der die Internationalisierung mit Leuten wie Carlo Ancelotti oder Pep Guardiola vorantreiben wollte.
Kirsten:
„Die beiden werden sich sicherlich austauschen und ich denke, dass dort einstimmige Entscheidungen getroffen werden.“

Niko Kovac ist als Trainer (noch) nicht auf Augenhöhe mit Guardiola oder Heynckes. Ist er der richtige Mann, um das Erbe dieser Trainer bei einem Verein wie den Bayern anzutreten?
Kirsten:
„Das wird sich zeigen, darüber kann man jetzt nicht urteilen. Es ist sicherlich eine Mammutaufgabe, insbesondere, wenn man in die Fußstapfen dieser Trainer treten muss. Ich denke aber, dass er die Chance nützen wird.“

Reicht das aus, wenn man in einem Champions League-Halbfinale gegen Real Madrid bestehen muss?
Kirsten:
„Ob Kovac der richtige dafür ist, um den Verein in der Champions League erfolgreich zu trainieren, wird sich zeigen, das kann man ja erst danach beurteilen. Aber mit Blick auf seine Qualitäten und Fähigkeiten bin ich mir ziemlich sicher, dass die Bayern unter ihm nächste Saison wieder eine wichtige Rolle in der Champions League spielen werden. Zusätzlich hat er ja den Rückhalt vom Verein, was gerade bei einem jungen Trainer, der das erste Mal so einen großen Club trainiert, sehr wichtig ist.“

Das Pokalfinale bestreitet er als Frankfurt-Trainer gegen seinen zukünftigen Verein. Wird das das Spiel beeinflussen?
Kirsten:
„Warum sollte das das Spiel beeinflussen? Das ist ein Titel, den er als Trainer von Eintracht Frankfurt holen will. Es ist für ihn ja auch viel einfacher und schöner, wenn er mit einem Titel in München aufschlägt, den er gegen die Bayern geholt hat.“

Sie haben 181 Tore in der Bundesliga geschossen. Diese Marke wird wahrscheinlich bald von Robert Lewandowski geknackt werden. Wie fühlt sich das für Sie an?
Kirsten:
„Rekorde sind da, um gebrochen zu werden. Ob man dann 6. oder 7. im Ranking ist, ist mir herzlich egal (Lachen).“

Sie zählten in den 90er Jahren zu den besten deutschen Stürmern, wurden aber bei der EM 1996 von Bundestrainer Berti Vogts ignoriert. Warum hat er Sie nicht zur EM mitgenommen?
Kirsten:
„Das ist einfach zu beantworten, ich war verletzt.“

RB Leipzig kämpft mit Leverkusen um einen Champions League-Platz und ist ein Klub aus dem Osten, der in Deutschland stark polarisiert. Wie sehen Sie Retortenclubs wie RB Leipzig, insbesondere als Ehrenspielführer von Dynamo Dresden?
Kirsten:
„Eingangs muss man sagen, dass es für den neutralen Zuschauer im Osten schön ist, wenn es da jetzt einen Klub gibt, der Bundesliga bzw. international spielt und noch dazu guten Fußball zeigt. Die Art und Weise, wie der Verein zustande gekommen ist, ist aber sicher sehr kritisch zu betrachten. „

Was ist hier kritisch zu betrachten?
Kirsten:
„Dass man einen Verein kauft und kontrolliert und es den anderen Vereinen in den unteren Ligen damals sehr schwer gemacht hat Akzente zu setzen, wenn man so ein finanzielles Übergewicht hat und in der 2. Liga schon Spieler für neun Millionen Euro holen kann. Diese Summe stellt ja für andere Vereine – wenn überhaupt – den Gesamtetat dar. Bei vielen reinen Traditionsvereinen, die es schon jahrzehntelang gibt und die jedes Jahr ums Überleben kämpfen müssen, ist das anders, weil sie die finanziellen Mittel nicht haben.“

Spricht der Erfolg nicht für sich? Man war Vizemeister in der ersten Bundesligasaison, dann im Viertelfinale der Europa League und der Schwesternklub RB Salzburg steht sogar im Halbfinale.
Kirsten:
„Wenn sie in der Liga gut spielen und auch international Erfolge feiern, ist das natürlich von Vorteil für die Bundesliga.“

Mario Basler hat einmal gesagt, dass wohl jeder Verein das Geld nehmen würde, wenn ein Investor 100 Millionen Euro anböte. Alles andere wäre nur Heuchelei. Wie sehen Sie das?
Kirsten:
„Ich sehe das ähnlich. In der Hinsicht, dass Dynamo Dresden 100 Mio. Euro von mir als Fan und ehemaligem Spieler wahrscheinlich nehmen würde, jedoch nicht von einem Fremden oder einer außenstehenden Firma, weil sie sich nicht verkaufen wollen. Man muss nämlich dazu sagen, dass im Osten viele Vereine von Red Bull angesprochen wurden und abgelehnt haben: Halle, Magdeburg, Lok Leipzig und Dresden. Deswegen sind sie den Weg über Markranstädt gegangen. Das zeigt für mich, dass das Geld bei den Traditionsvereinen im Osten nicht das Entscheidende war, sondern es darauf ankommt, von wem es kommt: Von einem Fremden wird es abgelehnt, von einem Gönner angenommen.“

Somit geht es um die Marke „Red Bull“, die man ablehnt?
Kirsten:
„Ganz richtig.“

Teilen Sie diese Ansicht, dass man das Geld von einer Firma bzw. Marke ablehnen soll, von einem Gönner oder Liebhaber des Vereins aber annehmen darf?
Kirsten:
„Wenn man seine Identität als Verein dabei verliert, würde ich es immer ablehnen. Klaus-Michael Kühne, finde ich, ist ein gutes Beispiel. Er ist Hamburger, liebt den HSV und unterstützt den Verein mit Geld. Das ist im Grunde nichts anderes als das Geld von Red Bull, jedoch ist es kein Fremder, der den Verein und damit die Kontrolle komplett übernimmt.“

Würden Sie ein System wie in England begrüßen, in welchem die Vereine ihre Identität behalten, jedoch privaten Investoren gehören?
Kirsten:
„Die Vereine in England sind ja zu einem großen Teil sehr hoch verschuldet. Ob das dann der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln. In Deutschland gibt es ja in gewisser Weise die Absicherungen, dass die Vereine nicht ins Bodenlose fallen, sollte der Geldgeber gehen. Deswegen bin ich Fan der 50+1-Regel.“

Sie waren Teilnehmer bei der Sendung „Global Gladiators“. Was war die Motivation dort teilzunehmen?
Kirsten:
„Es war eine spontane Aktion von mir. Kurz vor Beginn wollte ich noch absagen, weil ich kalte Füße bekommen habe, aber ich habe es dann glücklicherweise durchgezogen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich würde es auch wieder machen. Ich musste dort an Grenzen gehen, die ich vorher nicht kannte, wie z.B. aus einem Helikopter zu springen oder meine Flugangst zu überwinden. Somit hatte es nahezu etwas Therapeutisches.“

Sie haben einmal gesagt, dass Sie niemals ins Dschungelcamp ziehen würden. Was macht Global Gladiators besser als das Dschungelcamp?
Kirsten:
„Das Niveau ist ein ganz anderes. Im Dschungelcamp wirst du von den zwei Moderatoren permanent beleidigt, die sich für die Größten halten. Dazu muss man diverse widerliche Dinge essen. Das hat ja kein Niveau. Bei Global Gladiators war das eine rein sportliche Angelegenheit und keine Vorführung von irgendwelchen Schikanen.“

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