• Der 51-jährige Gemminger wirkt als Verbindungsmann zur ATP: „Man muss ständig dafür sorgen, dass alle Rädchen laufen“

    Halle, Westfalen, 17. Juni 2018
    - Manchmal vermisst Hans-Jürgen Ochs den Nervenkitzel dann doch. Den Nervenkitzel, auf einen der großen Centre Courts zu schreiten und auf dem Schiedsrichterstuhl Teil der großen Inszenierung zu sein. Viele Jahre hat Ochs genau das getan: Matches auf aller Welt zu leiten, auf dem unparteiischen Beobachtungsposten als dritter Mann. Ochs war überall im Einsatz, auch bei den Grand Slams, ob nun in Paris, New York oder Wimbledon. „Am besten ist es, wenn man nicht auffällt. Dann hat man seinen Job perfekt gemacht“, sagt Ochs, der 51-Jährige aus Gemmingen im Kraichgau.

    Ochs ist seit über vier Jahren nicht mehr an vorderster Front im Einsatz, nicht mehr als Schiedsrichter. Er wirkt meistens als Supervisor bei den internationalen Tennis-Wettbewerben der ATP World Tour, auch da kommt der souveräne Überwacher des Geschehens viel herum. So wie Anfang dieses Jahres, als er nach dem Aufenthalt in Dubai noch schnell drei Wochen nach China musste, zu drei gutbesetzten ATP-Challenger-Turnieren. 22 Reisewochen sind es immer noch, die Ochs bestreitet, immer im Dienst reibungsloser, streitfreier Wettbewerbe.

    Bei den GERRY WEBER OPEN allerdings steht Ochs – nur dieses eine Mal im Jahr – auf der anderen Seite, nur mittelbar, aber nicht zuallererst als Interessensvertreter der ATP-Profigewerkschaft. Ochs wird in HalleWestfalen als neuer Turnier-Referee wirken und arbeitet als Verbindungsmann zur ATP, um einen harmonischen Ablauf zu gewährleisten. „Ich stehe ausnahmsweise auf der anderen Seite, aber wir verfolgen natürlich alle ein Ziel: Ein gutes, schönes Turnier, bei dem die Organisation läuft.“ Die Arbeit als Referee sei „durchaus etwas aufreibender und intensiver“: „Man hat schon gut zu tun. Und man muss ständig dafür sorgen, dass alle Rädchen laufen, die Matches sauber über die Bühne gehen.“

    Ochs ist das ganze Jahr über im Gespräch und Austausch mit anderen Verantwortlichen der GERRY WEBER OPEN, auch um auf dem Laufenden zu bleiben, was die Organisation und den Ablauf der eigentlichen Turniertage angeht. „Oft gibt es ja auch neue Ideen, Anregungen, Vorschläge. Und dann muss man sehen, ob das zu den Vorstellungen anderer Beteiligter passt, also besonders der ATP“, sagt Ochs.

    Während des Turniers ist er dann im Hintergrund von der ersten bis zur letzten Minute gefordert, den Interessen des Veranstalters stets eine Stimme zu geben. Hinzu kommen Aufgaben wie der regelmäßige Informationsfluss in punkto Wetter-Entwicklung, denn daraus wird auch die rechtzeitige Schließung vom beweglichen Dach des GERRY WEBER STADION durch den Supervisor abgeleitet. „Die ATP erwartet von mir, dass ich Bescheid weiß, wann genau es regnet“, sagt Ochs. Mit den sportlichen, regeltechnischen Entscheidungen auf dem Platz hat er ansonsten nichts zu tun, das ist als Referee nicht sein Metier.

    Zudem war er bereits zweimal als Schiedsrichter in HalleWestfalen im Einsatz und schon immer ein großer Fan der GERRY WEBER OPEN. Aber sein Lieblingsort ist ein anderer, aus buchstäblich naheliegendem Grund. Es ist das ATP-Challenger-Turnier in Heilbronn. „Nach der Arbeit nach Hause fahren und dort schlafen zu können, das ist schon was Besonderes in unserem Job“, sagt Hans-Jürgen Ochs.

    Die Preise der Tages- und Dauerkarten sind im Internetportal der GERRY WEBER OPEN nachzulesen. Der Erwerb von Eintrittskarten ist sowohl unter der Tickethotline (05201) 81 80 als auch im Internet unter www.gerryweber-open.de und bei allen CTS-Vorverkaufsstellen möglich. Das GERRY WEBER TICKET CENTER ist via Email unter karten@gerryweber-world.de zu erreichen und hat die Anschrift: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen) in 33790 Halle, Westfalen.

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