Martin Šonka aus der Tschechischen Republik hat die vierte Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft in Budapest vor 135.000 Zuschauern am Rennwochenende für sich entschieden. Der Vize-Weltmeister vierwies im Finale über der Donau Mika Brageot aus Frankreich und WM-Spitzenreiter Matt Hall aus Australien auf die Plätze. Der deutsche Matthias Dolderer hatte aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start bei der vierten WM-Station in Budapest verzichtet.

Budapest (HUN), 24. Juni –
Budapest ist der Klassiker im Kalender der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft. Seit 2003 ist die Hauptstadt Ungarns Teil der Serie, jeder Pilot will einmal in seiner Karriere über der Donau gewinnen. In diesem Jahr schnappte sich Martin Šonka aus der Tschechischen Republik den Sieg vor dem Parlamentsgebäude. In 57,502 Sekunden verwies der 40-Jährige im Final 4 den Franzosen Mika Brageot (57,849), der erstmals den Sprung auf das Podium schaffte, und WM-Spitzenreiter Matt Hall aus Australien (58,163) auf die Plätze. „Es ist unglaublich. Der Druck war durch die vielen Fans aus der Heimat groß, aber ich habe ihnen mit dem Sieg das beste Geschenk gemacht“, so Šonka, der seinen insgesamt dritten Sieg in seiner Karriere feierte.

Durch den Erfolg in Ungarn schob sich Šonka im WM-Ranking mit nunmehr 34 Punkten auf Rang drei vor. Matt Hall sicherte sich in Budapest neun Zähler und ist mit 45 Punkten nunmehr alleiniger WM-Spitzenreiter vor Michael Goulian aus den USA (43), der sich in Budapest mit Platz vier zufrieden geben musste.

Der Deutsche Matthias Dolderer hatte aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start bei der vierten WM-Station in Budapest verzichtet. „Ich habe mich die ganze Woche nicht gut gefühlt. Wenn du ein Qualifying oder Rennen bestreitest, musst du zu 100 Prozent oder mehr fit sein. Das ist bei mir nicht der Fall. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, nicht in Budapest zu starten. Für mich beginnt jetzt schon die Vorbereitung auf das nächste Rennen in Kazan“, so der 47-jährige Tannheimer, der im WM-Ranking auf Platz sechs abrutschte. Das fünfte Saisonrennen in Kazan findet am 25./26. August statt.

Im Challenger Cup, der aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie ermöglicht, sondern auch die Chance, in die Master Class aufzusteigen, belegte der Deutsche Florian Bergér hinter dem Polen Luke Czepiela Platz zwei. In der Gesamtwertung liegt der 29-Jährige aus Ingolstadt hinter dem Polen (beide 18 Punkte) auf Rang zwei.

Beim Red Bull Air Race navigieren die Piloten ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 12G nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht.

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Ergebnisse Rennen Budapest: 1. Martin Šonka (CZE), 2. Mika Brageot (FRA), 3. Matt Hall (AUS), 4. Michael Goulian (USA), 5. François Le Vot (FRA), 6. Cristian Bolton (CHI), 7. Nicolas Ivanoff (FRA), 8. Ben Murphy (GBR), 9. Petr Kopfstein (CZE), 10. Kirby Chambliss (USA), 11. Yoshihide Muroya (JPN), 12. Pete McLeod (CAN), 13. Juan Velarde (ESP), 14. Matthias Dolderer (GER)

WM-Ranking (nach vier von acht Rennen): 1. Matt Hall (AUS) 45, 2. Michael Goulian (USA) 43, 3. Martin Šonka (CZE) 34, 4. Mika Brageot (FRA) 27, 5. Yoshihide Muroya (JPN) 19, 6. Matthias Dolderer (GER) 15, 7. François Le Vot (FRA) 15, 8. Pete McLeod (CAN) 11, 9. Kirby Chambliss (USA) 10, 10. Juan Velarde (ESP) 9, 11. Ben Murphy (GBR) 9, 12. Petr Kopfstein (CZE) 8, 13. Cristian Bolton (CHI) 6, 14. Nicolas Ivanoff (FRA) 5

RED BULL AIR RACE KALENDER 2018
02./03. Februar: Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
20.-22. April: Cannes, Frankreich
26./27. Mai: Chiba, Japan
23./24. Juni: Budapest, Ungarn
25./26. August: Kazan, Russland
15./16. September: Wiener Neustadt, Österreich
6./7. Oktober: Indianapolis, USA
November: TBA

ÜBER DAS RED BULL AIR RACE
Gegründet 2003 blickt die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft bereits auf mehr als 80 Rennen zurück. In der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treffen die weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse aufeinander, in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 12G nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Class aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht.

www.redbullairrace.com

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