• Ein Duell der Generationen, ein Duell zwischen Rekordchampion und Finaldebütant
  • Turnierdirektor Ralf Weber: „Bin mir sicher, dass wir ein hochklassiges und spannendes Match erleben werden“
  • Neuauflage des Vorjahres-Finales im Doppel: Zverev-Brüder Alexander und Mischa gegen Titelverteidiger Lukasz Kubot/Marcelo Melo

    HalleWestfalen, 23. Juni -
    Gewinnt der Rekord-Champion auch seinen persönlichen Rekordtitel, mit zweistelliger Zahl? Oder schafft der Debütant, der erste Finalist aus Kroatien, den wichtigsten Erfolg seiner noch jungen Karriere? Diese Fragen wird das Finale der 26. GERRY WEBER OPEN beantworten, das Finale zwischen dem bisher neunmaligen Turniersieger Roger Federer (ATP 1) und dem Premierengast im Endspiel, Borna Coric (ATP 34). Zehn Siege bei einem Wettbewerb, es wäre auch für den Schweizer Superstar ein absolutes Novum, der nächste Eintrag, mit dem der „Maestro“ die Geschichtsbücher seiner Karriere umschreiben würde.

    „Ich bin auf eine große, schwere Herausforderung gefasst“, sagt Federer, der im Halbfinale nach einem intensiv umkämpften Duell den amerikanischen Qualifikanten Denis Kudla (ATP 109) mit 7:6 (7:1) und 7:5 besiegte. Coric profitierte bei seinem ersten Vorstoß in ein ATP 500-Finale von der verletzungsbedingten Aufgabe seines spanischen Gegners Roberto Bautista Agut (ATP 16), zum Zeitpunkt des unfreiwilligen Matchendes stand es 3:2 für Bautista Agut im ersten Satz. „Natürlich ist es eine der schwersten Aufgaben, gegen Roger in einem Finale zu gewinnen – und dann auch auf Rasen. Aber ich gehe nach einer guten Turnierwoche mit Selbstbewusstsein in das Spiel“, so der 21-jährige.

    Beide bisherigen Partien gegen Federer verlor Coric zwar, allerdings zwang er den 36-jährigen Superstar im März beim ATP 1000-Wettbewerb von Indian Wells in ein hochklassiges, bis in die Schlussphase umstrittenes Match. „Ich bin mir sicher, dass die Zuschauer ein großartiges Endspiel erleben werden, ein spannendes Duell der Generationen“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber. Coric hatte gleich zum Turnierstart für einen Überraschungscoup gesorgt, als er den Weltranglisten-Dritten Alexander Zverev deutlich in zwei Sätzen bezwungen hatte. Auch in den folgenden Partien zeigte er konzentriertes und effektives Rasentennis. Corics bisher einziger ATP-Titel datiert ins vergangene Jahr zurück, damals gewann er den Event in Marrakesch im Endspiel gegen Philipp Kohlschreiber.

    Roger Federer, den Coric ab 13.00 Uhr im GERRY WEBER STADION herausfordert, kann im Finale den 99. Titel seiner Traumkarriere gewinnen, im Idealfall könnte HalleWestfalen wieder das letzte, entscheidende Sprungbrett auch für eine erfolgreiche Wimbledon-Mission werden. „Das wäre das Wunschszenario“, sagt Federer, „aber der Weg dahin ist noch weit.“ Mit dem achten Sieg binnen anderthalb Wochen tankte Federer in jedem Fall Selbstbewusstsein für das, was noch in seinem Aufgabenkalender für den Rest der Rasensaison steht: Die GERRY WEBER OPEN gewinnen, den Titel und Platz eins in der Weltrangliste verteidigen – und eine ideale Ausgangsbasis für den Grand Slam im Londoner Südwesten schaffen. Nach dem Sieg in Stuttgart vor Wochenfrist könnte Federer sogar erstmals auch ein Rasen-Triple in dieser Tennis-Spezialdisziplin gelingen.

    Die GERRY WEBER OPEN allerdings sind und bleiben die Wohlfühloase des Schweizer Künstlers. Seine Matchbilanz steht – mit Haltepunkt Halbfinale 2018 – bei 63:6-Siegen. Seit dem gewonnenen Auftaktmatch in HalleWestfalen im Vorjahr gegen Yuichi Sugita (Japan) ist Federer seit zwanzig Matches auf Rasen ungeschlagen, er erreichte nun bei seinem 16. Start bei Deutschlands größtem Tennisevent zum zwölften Mal das Finale. „Die Konstanz von Roger auf diesem Niveau ist unglaublich“, sagt Endspielgegner Coric.

    In der Neuauflage des 2017er-Endspiels im Doppel brennen die Zverev-Brüder Alexander und Mischa auf Revanche gegen die Titelverteidiger Lukasz Kubot/Marcelo Melo (Polen/Brasilien). Die Zverevs besiegten zuvor am Samstag im Halbfinale die an Nummer zwei gesetzten Nikola Mektic/Alexander Peya (Kroatien/Österreich) mit 6:3, 3:6 und 10:5 (Match-Tiebreak). Für Alexander Zverev ist es bereits der vierte Finaleinzug bei den GERRY WEBER OPEN in den letzten drei Turnierauflagen (2016 und 2017 Einzel, 2017 und 2018 Doppel).


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