Unterföhring, 02. Juli - Trainer Markus Weinzierl ist froh, dass das Kapitel bei Fußball-Bundesligist Schalke 04 mit der Vertragsauflösung am Samstag für ihn nun beendet ist. "Das war wichtig für mich, auch für den Kopf, einen Haken darunter zu machen und nur noch nach vorne zu schauen", sagte der 43-Jährige am Montag im exklusiven Interview bei Sky Sport News HD: "Das war jetzt einfach eine strategische Entscheidung. In der Vergangenheit war es immer so, dass man immer mit zwei Seiten sprechen muss: mit dem eventuellen neuen Verein und dem aktuellen Arbeitgeber. Dieses Problem ist jetzt weg und ich bin frei. Jetzt kann ich entscheiden und machen, was ich will. Das ist mir wichtig gewesen.“
Weinzierl war nach Platz zehn in der Bundesliga-Saison 2016/17 beurlaubt worden, sein Vertrag lief aber weiter.

Trotz der Vizemeisterschaft in der abgelaufenen Spielzeit glaubt Weinzierl nicht, dass Schalke dem Serienmeister Bayern München gefährlich werden kann. "Jetzt wird es interessanter, weil sie wieder drei Wettbewerbe haben. Das ist ein riesiger Unterschied und das war der große Vorteil von Schalke in der vergangenen Saison. Jetzt werden wir sehen, wie sie die Dreifachbelastung hinbekommen", sagte Weinzierl: "Ich sehe aktuell leider niemanden. Das ist auch das Problem der Bundesliga. Bei Bayer Leverkusen sehe ich wegen ihrer Einzelspieler immer wieder sehr gutes Potenzial, aber sie sind auch nur auf Platz fünf gelandet. Aktuell gibt es keinen, auch Borussia Dortmund nicht, der an die Bayern heranreicht."

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