Unterföhring, 10. Juli - Sky Experte Lothar Matthäus hat das Schweigen von Fußball-Nationalspieler Mesut Özil rund um die „Erdogan-Affäre“ sowie die mangelnde Aufarbeitung durch die DFB-Spitze vor der Fußball-WM in Russland kritisiert. „Das Foto lasse ich als unglücklich durchgehen, aber er hätte etwas sagen können, wenn nicht sogar müssen. Özil muss sich viele Gedanken machen - über sich selbst, seine Leistung bei der WM und über das Foto mit Erdogan“, schrieb Matthäus in seiner wöchentlichen Kolumne "So sehe ich das" auf skysport.de: „Eine klare Linie oder Krisenmanagement des DFB war nicht erkennbar. Der richtige Zeitpunkt ist aber ganz klar verpasst worden. Nicht zuletzt, weil sich Spieler, die mit der ganzen Sache überhaupt nichts zu tun hatten, wochenlang zu diesem Thema äußern mussten.“
Darüber hinaus sieht der Rekordnationalspieler durchaus auch sportliche Folgen durch die Affäre Özil: „Es soll jetzt keine Ausrede sein und bedeuten, dass unsere Nationalmannschaft nur deswegen so früh ausgeschieden ist - aber Auswirkungen auf die Mannschaft hatte es garantiert.“


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