• Supersportwagen-Action im ADAC GT Masters
  • Nürburgring-Rekordhalter Timo Bernhard am Start
  • Die Verfolger wollen die Tabellenführer entthronen

    München, 10. Juli 2018
    - Am Nürburgring wird vom 3. bis 5. August der inoffizielle Halbzeitmeister im ADAC GT Masters gesucht. Alle Anzeichen deuten darauf, dass diese „Titelentscheidung“ in der „Liga der Supersportwagen“ extraspannend wird. Denn bei den drei von insgesamt sieben Rennwochenenden hat sich bis dato kein Team und kein Fahrer entscheidend absetzen können. Im Gegenteil, Siege für Teams mit Audi R8 LMS, Corvette C7 GT3-R, Lamborghini Huracán GT3 und Mercedes-AMG GT3 zeigen, dass die Kräfteverhältnisse höchst ausgeglichen sind. An der Tabellenspitze lieg derzeit der amtierende Meister Daniel Keilwitz mit seinem Teamkollegen Marvin Kirchhöfer in einer Corvette. Schon auf Platz zwei ist mit dem Porsche-Gespann aus Mathieu Jaminet und Robert Renauer (Precote Herberth Motorsport) eine Fahrerpaarung, die sich noch keinen Sieg – dafür aber stetige Topplatzierungen – notieren lassen konnte, weitere Podestplätze gingen an BMW- und Ferrari-Piloten. Sieben Marken landeten damit in den bislang sechs Rennen auf dem Podium: bunter und spannender könnte es kaum zugehen. Besonders motiviert werden die drittplatzierten Markus Pommer und Maximilian Götz in die Eifel reisen, denn Ihr Mercedes-AMG GT3 wird von einem der Teams mit Heimrecht eingesetzt: Das Mann Filter Team HTP lässt seine Trucks aus Altendiez (Rhein-Lahn-Kreis) anrollen. Ein Platzhirsch besonderer Art ist außerdem Timo Bernhard, der mit seinem KÜS Team75 Motorsport aus dem saarländischen Bruchmühlbach in die Eifel kommt: Der amtierende FIA Langstrecken-Weltmeister atomisierte Ende Juni den historischen Rundenrekord auf der legendären Nürburgring-Nordschleife im Porsche 919 Hybrid. Bei 5:19.55 Min. stoppte die Uhr nach 20,832 km auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt. Bernhard katapultierte sich damit endgültig in die Riege der Rennlegenden am Ring und wechselt beim ADAC GT Masters nun wieder in den angestammten Porsche 911 GT3 R in seiner Doppelfunktion als Teamchef und Rennfahrer. Informationen zum ADAC GT Masters und den Rennserien des ADAC im Rahmenprogramm gibt es unter www.adac.de/gt-masters und www.adac.de/motorsport. Auch zu Ticketpreisen und -vorverkauf finden sich dort alle wichtigen Links und Infos. Im Vorverkauf sparen Besucher bis zu 25 Prozent pro Karte im Vergleich zu den Preisen an der Tageskasse. ADAC Mitglieder profitieren von einem zusätzlichen Rabatt in Höhe von 10 Prozent.

    Viele Teams mit Heimvorteil am Ring
    Einen kleinen Respektabstand hat sich der amtierende Meister im ADAC GT Masters, Daniel Keilwitz, in den sechs bislang absolvierten Saisonläufen gemeinsam mit Marvin Kirchhöfer erarbeiten können. 86 Punkte bedeuten für sie aber keine Sicherheit, denn ihrer Corvette liegt die anstehende Kurzvariante des Eifelkurses nicht sonderlich. Schon im vergangenen Jahr landeten die besten Corvette C7 GT3 bei den Nürburgring-Läufen auf Rang sieben und acht. Die Siege in der Eifel gingen dagegen an einen Mercedes-AMG von BWT Mücke Motorsport und einen Audi von Aust Motorsport. In letzterem war unter anderem der inzwischen auf einen HTP-Mercedes-AMG gewechselte Markus Pommer am Start, der mit Ex-DTM-Pilot Maximilian Götz zu den aussichtsreichen Verfolgern der Tabellenführer zählt. Ein dritter Platz bei der vergangenen ADAC GT Masters-Runde auf dem Red Bull Ring beflügelte die beiden, und Pommer resümierte: „Die Punkte und das Podium in Spielberg waren extrem wichtig für uns und Mercedes. Am Nürburgring werden wir hoffentlich wieder wettbewerbsfähiger unterwegs sein. Derzeit stehen wir mit 52 Zählern auf Platz drei in der Fahrerwertung. Eine ausgezeichnete Ausgangsposition für die zweite Saisonhälfte.“ Nicht nur sein HTP Motorsport-Team gehört zu den Mannschaften mit kurzer Anreise, die damit auf einen gewissen Heimvorteil setzen können. Auch die Markenkollegen von Zakspeed aus Niederzissen gehören dazu. Im Audi-Lager sind es die Audi R8 LMS von Phoenix Racing (Meuspath) und Montaplast by Land-Motorsport (Niederdreisbach / Westerwald), und auch unter den Porsche-Mannschaften gibt es mit dem saarländischen KÜS Team75 Bernhard und dem von Jean Pierre Kraemer unterstützten Team Ring Police (Erkelenz / NRW) zwei Local Heros.

    ADAC GT Masters-Kalender 2018
    13.04.-15.04.2018 Motorsport Arena Oschersleben
    27.04.-29.04.2018 Autodrom Most (CZ)
    08.06.-10.06.2018 Red Bull Ring (A)
    03.08.-05.08.2018 Nürburgring
    17.08.-19.08.2018 Circuit Zandvoort (NL)
    07.09.-09.09.2018 Sachsenring
    21.09.-23.09.2018 Hockenheimring Baden-Württemberg

    Weitere Informationen unter www.adac.de/gt-masters

    Pressekontakt
    Oliver Runschke, ADAC Motorsport- und Klassik-Kommunikation
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