• Hastedts Trainer Deli: „Der Treffer hat sich wie ein Sieg angefühlt“
  • 96-Trainer Breitenreiter: „Von der ersten Minute an eine gute Einstellung gefunden“
  • KSC-Coach Schwartz: „Haben heute richtig auf den Sack gekriegt“
  • Rangnick: „Der Auftritt in der zweiten Halbzeit war besser“

    Unterföhring, 19. August 2018 - Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagspartien in der 1. Runde des DFB-Pokals, u.a. mit BSC Hastedt - Borussia Mönchengladbach (1:11), Karlsruher SC - Hannover 96 (0:6), FC Viktoria Köln - RB Leipzig (1:3), bei Sky.

    Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach):…
    … zum Spiel:
    „Ich fand, dass meine Mannschaft das über 90 Minuten klasse gespielt hat. Es waren viele tolle Tore dabei. Es wäre sogar noch das ein oder andere Tor mehr möglich gewesen. Das sind Spiele, in denen man sich als Stürmer Selbstvertrauen holen kann.
    … zum Kader:„Die Konkurrenzsituation bei uns ist schon extrem. Das ist ein schönes Leid für mich.“

    Gökhan Deli (Trainer BSC Hastedt):„Gladbach hat tollen Fußball gespielt. Die haben auch richtig Gas gegeben und in der Höhe verdient gewonnen. Wir haben hier eine Sensation erreicht. Der Treffer hat sich wie ein Sieg angefühlt.“

    Ralf Rangnick (Trainer RB Leipzig):„Wir haben in der ersten Halbzeit mit den völlig falschen Mitteln gespielt, schlecht verteidigt, und waren dann zurecht in Rückstand. Das hat die Aufgabe nicht leichter gemacht. Aber der Auftritt und die Reaktion in der zweiten Halbzeit waren gut und der Sieg am Ende auch verdient.“

    Emil Forsberg (Torschütze RB Leipzig): „Der Trainer war in der Halbzeit laut, aber das war gut.“

    Timm Golley (Torschütze FC Viktoria Köln):„Das Spiel hat viel Kraft gekostet. Wir haben versucht, Leipzig das Leben schwer zu machen. In der zweiten Halbzeit hat man leider den Klassenunterschied erkannt.“

    André Breitenreiter (Trainer Hannover 96): „Der Spielverlauf und das Ergebnis lassen vermuten, dass es hier doch ein deutlicher Leistungsunterschied war. Den haben wir uns aber selbst zuzuschreiben, weil wir von der ersten Minute an eine sehr gute Einstellung zum Spiel gefunden haben.“

    Alois Schwartz (Trainer Karlsruher SC): „Wir haben heute richtig auf den Sack gekriegt. Wir sind bestraft worden. Der Gegner hat viele Qualitätsspieler, da sind wir nicht mitgekommen. Nach dem 0:2 war es für uns eigentlich schon gegessen.“

    Markus Anfang (Trainer 1. FC Köln): „Die Reaktion nach dem 0:1 fand ich richtig gut. Wir waren recht zielstrebig und konsequent vor dem Tor. Es ist ein Prozess. Wir wollen weiterkommen, uns entwickeln. Da hat es gut getan, dass wir heute das ein oder andere Tor geschossen haben.“

    Simon Terodde (Vierfachtorschütze 1. FC Köln):„Am Ende war ich nochmal heiß darauf, auch das vierte Tor zu machen. Drei kann jeder, aber das Vierte war besonders. Wir haben heute verdient gewonnen.“

    René Rydlewicz (Trainer BFC Dynamo):„Wir sind ja alle Sportler und kriegen nicht gerne eine Klatsche. Schön, dass wir ein Tor gemacht haben, aber das Ergebnis ist doch schon ganz schön hoch.“

    Tim Hoogland (VfL Bochum 1848): „Das war einfach nur blamabel. Da kann ich mich nur im Namen der Mannschaft bei allen Fans entschuldigen. Es gibt einiges aufzuarbeiten.“

    Kevin Schulz (Torschütze SC Weiche Flensburg 08): „Wir wollten so lange wie möglich zu Null spielen. Wenn man dann selbst kurz vor der Halbzeitpause trifft, ist das natürlich optimal. Wir haben in der Vorbereitung gegen die Zweitligisten nicht so gut gespielt. So richtig glaubt man vor dem Anpfiff ja nicht an die Überraschung. Aber jedes Spiel geht bei Null los, da muss man einfach alles raushauen.“

    Daniel Jurgeleit (Trainer SC Weiche Flensburg 08): „Es macht uns in gewisser Weise aus, dass wir aus wenigen Mitteln viel herausholen. Wir haben für eine kleine Überraschung gesorgt und das macht uns zufrieden.“

    Alexander Nandzik (SSV Jahn Regensburg): „Wir wurden top vorbereitet vom Trainer und liefern dann in der zweiten Halbzeit so eine Scheiße ab. Danke an unsere eigenen Fans, dass sie uns trotzdem nach dem Spiel angefeuert haben. Ich weiß, wie es bei vielen Klubs ist. Da wird man ausgepfiffen und niedergemacht. Jetzt müssen wir einfach liefern.“

    Kai Druschky (Torschütze BSG Chemie Leipzig): „Ich kann es selber noch nicht fassen. Ein Mix aus Leere und Emotionsfluss pur. Wir sind bei der BSG eine große Familie und dieser Sieg ist für die Fans. Wir haben darauf gehofft, dass Regensburg keinen guten Tag hat - den hatten sie auch nicht. Heute Abend trinke ich das ein oder andere Bier und morgen gehe ich wieder ganz normal im Büro arbeiten.“

    Dietmar Demuth (Trainer BSG Chemie Leipzig): „Es ist eine wunderbare Sache. Das hat sich die Mannschaft erkämpft und erspielt. Es ist natürlich auch eine Willenssache, und der Wille war mehr auf unserer Seite.“

    Stefan Karau (Kapitän BSG Chemie Leipzig): „Es fühlt sich an wie 20.000 Fans, wie so eine volle Schüssel, aber ohne RB-Konsumenten. Es ist einfach geil, top, super. Ich kann es überhaupt nicht beschreiben.“

    Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf): „Wir sind sehr konzentriert in das Spiel hineingegangen und hatten dann das Glück, dass wir schnell zwei Tore gemacht haben. Dadurch ist es für uns leichter geworden, auch bei der Hitze. Für den Amateurgegner ist es dann schwer, zwei Tore aufzuholen. Wir haben es dann seriös zu Ende gespielt und ich bin mit der Leistung hier in Koblenz auf jeden Fall zufrieden.“

    Fatih Cift (Trainer TuS Rot-Weiß Koblenz):„Wenn Düsseldorf noch einen Gang zugelegt hätte, dann hätte es nochmal ein bisschen mehr gebrannt vor der Kiste. Alles in allem bin ich sehr zufrieden.“

    André Hahn (Torschütze FC Augsburg):„Großes Kompliment. Steinbach hat guten Fußball gespielt. Sie haben ein gutes Spielsystem und sich voll reingehauen. Wie man gesehen hat, hatten wir zwischenzeitlich ein paar Probleme. Aber letztendlich war es ein Pflichtsieg für uns und wir sind froh, dass wir es auch geschafft haben. “

    Matthias Mink (Trainer TSV Steinbach):„Die Enttäuschung überwiegt. Wenn du einen Erstligisten so am Rande einer Niederlage hast, dann glaube ich nicht, dass Augsburg zurückkommt, wenn wir das 2:1 machen. Das ist sehr ärgerlich in der aktuellen Situation. Wir müssen es sacken lassen.“

    Nico Herzig (Kapitän TSV Steinbach): „Nach dem 1:1 hatten wir zwei richtig gute Chancen. Wir haben es leider verpasst, das Spiel dann komplett zu kippen. Augsburg macht dann die Dinger, da sieht man natürlich die Qualität. In der zweiten Halbzeit waren wir spielerisch gut drin. Wir hatten ja nichts zu verlieren und haben das ganz gut gemacht. Das Wunder blieb uns leider trotzdem verwehrt.“

    Tim Walter (Trainer Holstein Kiel):„Glückwunsch an meine Mannschaft. Bis auf die Konterchance haben wir nichts zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo nochmal erhöht und dann zwangsläufig die Tore erzielt. Wir sind immer geduldig geblieben, deswegen haben wir auch verdient gewonnen.“

    Marco Hiller (Torhüter TSV 1860 München):„Kiel hat extrem Druck gemacht. Wir haben gut dagegengehalten. Wir können trotzdem zufrieden sein mit der Leistung.“

    Urs Fischer (Trainer 1. FC Union Berlin):„Es war wichtig, dass wir noch vor der Pause 3:2 in Führung gegangen sind. In der zweiten Halbzeit müssen wir den Sack eigentlich früher zumachen. Ich bin zufrieden, wir sind eine Runde weiter.“

    Christopher Trimmel: (Kapitän 1. FC Union Berlin):„Ganz wichtig war, dass wir den Kampf angenommen haben. Heutzutage schenkt dir kein Gegner mehr irgendwas. Man muss über die Zweikämpfe kommen.“

    Maximilian Wolfram (FC Carl Zeiss Jena):„Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, den Fight angenommen. Durch individuelle Fehler wurden wir dann bestraft. Wenn wir die abstellen, geht das vielleicht anders aus. Im Großen und Ganzen können wir alle stolz sein und darauf aufbauen.“

    Sven Schipplock (Doppeltorschütze DSC Arminia Bielefeld): „Es ist ja oft so. Wenn das erste oder zweite Tor fällt, ist der Gegner gebrochen. Dann kann man mit der individuellen Klasse die Tore machen. Das 5:0 geht völlig in Ordnung.“

    Sven Körner (Trainer 1. FC Lok Stendal):„Es ist brutal, was für ein Spieltempo Arminia Bielefeld an den Tag legt. Das ist der Wahnsinn. Aber die Jungs haben es gut gemacht. Daran müssen wir wachsen.“

    Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim 1846):„Die zehn Minuten ab der 75. haben mir überhaupt nicht gefallen. Vielleicht ist es gut, dass man nicht ganz ungestraft vom Platz geht. Wenn man die 90 Minuten nimmt, war es in der Tat sehr souverän.“

    Christian Meyer (Torhüter SSV Jeddeloh II):„Die Heidenheimer haben am Anfang ziemlich viel Druck gemacht. Nachher haben wir das gut gemacht. Ich hoffe, dass wir uns nächste Saison wieder qualifizieren.“


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