• BVB-Trainer Favre: „Wir müssen noch viel an uns arbeiten“
  • Freiburg-Coach Streich nach Elfmeterschießen: „Am Ende hat der Glücklichere gewonnen“
  • Freiburgs Petersen zur Cottbus-Rückkehr: „Es war sehr emotional, ein sehr warmes Willkommen“
  • Torjäger Ibisevic: „Der Schlüssel zum Erfolg ist, dass man nicht aufgeben darf“

    Unterföhring, 20. August 2018 - Die wichtigsten Stimmen zu den Montagspartien in der ersten Runde des DFB-Pokals, u.a. mit SpVgg Greuther Fürth – Borussia Dortmund (1:2 n.V.), bei Sky.

    Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund):„Greuther Fürth hat es gut gemacht und sehr kompakt gestanden. Wir hatten gute Chancen das 1:0 zu machen, dann fällt es uns vielleicht leichter. Dadurch wird es ein typisches Pokalspiel. Wenn man die Ergebnisse vom Wochenende sieht, weiß man, dass der Pokal seine eigenen Gesetze schreibt. Deshalb sind wir glücklich, dass wir noch dabei sind und in der letzten Sekunde das Tor erzielt haben. Wir wissen, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben, aber wir müssen auch das Positive sehen und so einen dreckigen Sieg mit nach Hause nehmen.“

    Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund):
    ... über die Leistung von Greuther Fürth:
    „Es war sehr schwer für uns, aber es war keine Überraschung, das wusste ich. Jetzt zählt nur, dass wir durch sind. Wir waren nicht gefährlich genug und haben die Chancen nicht verwerten können. Wir müssen noch viel an uns arbeiten. Wir sind erst seit sechs Wochen im Training, einige Spieler sind erst seit drei Wochen wieder dabei, das ist ganz normal, dass nicht alles direkt funktioniert.“
    ... über Neuzugang Axel Witsel: „Er konnte nicht von Anfang an spielen, vielleicht 60 Minuten, aber so war es für ihn am Besten. Aber nicht nur er hat einiges abgeliefert, alle Spieler, die eingewechselt wurden, haben uns viel gebracht.“
    ... ob noch ein Stürmer fehlt: „Ich sage dazu nur eines: Wir haben acht gute Torchancen gehabt, normalerweise sollte das reichen, das Spiel damit zu entscheiden.“

    Roman Bürki (Torhüter Borussia Dortmund):
    ... zum Spiel:
    „Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Wir hatten auch viele Chancen. Ohne den gegnerischen Torwart wäre das Spiel wahrscheinlich früher entschieden worden. Ich bin froh, dass ich auch meinen Teil beitragen konnte. Ich bin glücklich, dass wir zweimal in der letzten Minute getroffen haben. Lucien Favre ist ein Perfektionist. Ich finde aber nicht, dass wir ein schlechtes Spiel gemacht haben. Wir haben dagegengehalten – und das war heute das Entscheidende.“
    ... zum möglicherweise fehlenden Stürmer: „Wir müssen eiskalt vor dem Tor werden, nicht zu viel überlegen. Die Qualität haben wir auch in unserem Team, da brauchen wir keinen Spieler dafür.“

    Oliver Barth (Co-Trainer SpVgg Greuther Fürth) ...
    ... zum Spiel:
    „Es ist bitter, wenn man so spät bestraft wird. Die Jungs haben alles investiert, was in ihnen steckt. Wir hatten Dortmund am Rande einer Niederlage und es ist natürlich sehr schade, dass es am Ende nicht für eine Sensation gereicht hat.“
    ... ob man etwas fürs nächste Ligaspiel mitnehmen kann: „Wir nehmen eine gute Portion Selbstvertrauen mit, aber gegen Paderborn wird es ein ganz anderes Spiel.“
    ... über Trainer Buric: „Die Mannschaft hat für ihn mitgekämpft. Wir waren mit Gedanken bei Ihm und seiner Familie.“

    Rachid Azzouzi (Geschäftsführer Sport SpVgg Greuther Fürth) (in der Halbzeitpause):
    ... über die erste Hälfte:
    „Es ist ein Pokalfight, wir kämpfen um jeden Zentimeter und schauen wir mal, was wir noch leisten können.“
    ... über die Chancen, Dortmund zu besiegen: „Die Ergebnisse der anderen Spiele dürfen uns nicht interessieren. Wir wissen, gegen was für eine Top-Mannschaft wir spielen und von zehn Spielen gibt es immer mal ein Spiel, das man gewinnen kann und vielleicht ist das heute so eins. Da muss einiges zusammenkommen und wir werden alles versuchen, um den BVB rauszukegeln.“
    ... zu Trainer Buric, der wegen eines Trauerfalls nicht an der Seitenlinie steht: „Wir sind in Gedanken bei der Familie und bei Damir Buric und wünschen ihm ganz viel Kraft. Das Private steht vor dem Fußball und allem anderen.“

    Sascha Burchert (Torhüter SpVgg Greuther Fürth): „In 90 Minuten konnten wir das Spiel gewinnen. In 120 Minuten haben wir sogar die besseren Konterchancen, wo Bürki zweimal klasse hält. Es war dann extrem bitter, in der Nachspielzeit den Gegentreffer zu kassieren. Wir können aber viel mitnehmen von diesem Spiel. Jeder hat 120 Minuten ein Feuer abgebrannt und so können wir in das Spiel gegen Paderborn gehen.“

    Nils Petersen (Torschütze SC Freiburg):
    ... über seine Rückkehr nach Cottbus:
    „Es war sehr emotional, ein sehr warmes Willkommen und es ist keine Selbstverständlichkeit so empfangen zu werden, wenn man so lange nicht mehr hier war.“
    ... zum Spiel: „Der Gegner hat sich mit allen Mitteln gewehrt und mit dem Publikum im Rücken und dem Vorteil aus dem Rhythmus, den Cottbus schon hat, war es sehr schwer. Für sie ist es natürlich bitter mit unserem späten Ausgleich, aber für die Zuschauer war es mit Sicherheit ein Schmankerl.“
    ... zu seinem Elfmeter vor der Cottbuser Kurve: „Ich habe einfach versucht, mich daran zu erinnern, wie das damals als Cottbuser war, habe versucht die Pfiffe auszublenden, die ja in dem Moment normal sind. Klar ist das eine Drucksituation, das hat man auch gesehen und zum Glück hatte ich dann noch den Nachschuss.“
    ... zu den Erkenntnissen für die Bundesliga: „Wir wissen, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, aber das Spiel kann man nicht als Maßstab nehmen. Nächste Woche kommt Frankfurt, da kann man auch sagen, das wird ein einfaches Ding, weil sie gegen Ulm ausgeschieden sind, aber das ist ja nicht der Fall. Bundesliga ist unser Tagesgeschäft, da liegt das Augenmerk darauf und Pokal ist ein Bonus und da haben wir heute Glück gehabt, weiter dabei zu sein. Aber nächste Woche geht es wieder von Null los.“

    Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Es war ein glückliches Ende für uns. Wir haben gut angefangen und können das 1:0 machen. Dann kriegen wir direkt das Tor in der zweiten Halbzeit. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und der Glücklichere hat am Ende dann gewonnen.“

    Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie Cottbus): „Freiburg ist ein bodenständiger Verein, bleiben geduldig und obwohl keine Zeit mehr war, erzielen sie noch das Tor in der 90. Minute. So geht das Spiel dann in die Verlängerung. Wir kommen nach erneutem Rückstand wieder zurück und am Ende haben wir dann nicht das letzte Quäntchen Glück. Ich habe meiner Mannschaft gesagt, hinfallen, aber die Stärke einer Mannschaft muss auch sein, wieder aufzustehen.´“

    Uwe Hünemeier (Torschütze SC Paderborn): „Als Verteidiger einen Doppelpack zu machen, kommt selten vor. Aber entscheidend ist, dass wir gewonnen haben. Es wurde am Ende noch einmal knapp, aber ich denke wir haben hochverdient gewonnen.“

    Stefan Leitl (Trainer FC Ingolstadt): „Wir haben einfach insgesamt zu wenig auf den Platz gebracht, um in die nächste Runde einzuziehen. So hast du hier in Paderborn dann keine Chance. Es war eine verdiente Niederlage.“

    Vedad Ibisevic (Torschütze Hertha BSC Berlin): „Der Schlüssel zum Erfolg ist, dass man nicht aufgeben darf. Man muss auf das Tor schießen und unglaublich heiß drauf sein, das Tor zu erzielen und dann kommen auch die Chancen.“

    Henrik Pedersen (Trainer Eintracht Braunschweig): „Wir sind enttäuscht, dass wir nicht weiter gekommen sind. Aber ich bin dennoch sehr stolz auf meine Jungs. Ich finde, sie haben insgesamt ein super Spiel abgeliefert und wir haben gesehen, wo wir noch arbeiten müssen und werden alle von diesem Spiel lernen.“


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