Der Red Bull Air Race Weltmeister von 2016, Matthias Dolderer aus Deutschland, hat sich viel für das kommende Rennen im österreichischen Wiener Neustadt am 15./16. September vorgenommen. Motiviert durch die Bestzeit im Qualifying von Kazan im August hat der 47jährige Tannheimer beim sechsten Rennen der Saison das Podium im Visier.

Mit dem Rennen in den Alpen kehrt das Red Bull Air Race zurück zu seinen Wurzeln, fand 2003 doch das erste Rennen überhaupt in diesem Sport in Österreich statt. Wiener Neustadt gilt als Wiege der europäischen Luftfahrt-Geschichte, ist es doch die Heimat von Europas ältestem und größtem, natürlichen Flugplatz.

„Ich kann es kaum erwarten, dort zu fliegen. Es ist quasi mein Heimrennen, und es werden viele Freunde, Fans und Sponsoren, darunter auch I-CLIP und Object Carpet, vor Ort sein”, erklärt Dolderer, der in Österreich lebt und dessen familieneigener Flughafen in Tannheim in Deutschland mit dem Auto nur wenige Stunden von Wiener Neustadt entfernt ist. „Mit dem Rückenwind von Kazan hierhin zu kommen, ist eine große Motivation. Und na klar, wir werden das Ding rocken.”

Dolderer hatte seine erste Podiumsplatzierung in dieser Saison beim Frühlings-Showdown im französischen Cannes perfekt gemacht. Nach gesundheitlichen Problemen bei den Stopps in Japan und Ungarn meldete sich Dolderer im August beim Rennen in Russland fit und fokussiert zurück und schnappte sich im Qualifying die Pole-Position sowie den DHL Fastest Lap Award. Am Renntag flog der Deutsche in der Auftaktrunde eine der schnellsten Nettozeiten, kassierte aber eine Drei-Sekunden-Strafe für einen Pylonentreffer und schied frühzeitig aus. Dolderers Fazit fiel aber dennoch positiv aus: Die Form stimmt vor den noch ausstehenden drei Rennen der Saison.

„Die Pause vor Kazan [neun Wochen] war sehr gut. Ich habe mir eine Auszeit gegönnt, mich entspannt und für ein oder zwei Wochen mal nicht ans Fliegen gedacht. Es war das erste Mal überhaupt seit Jahren, dass ich wirklich mal frei hatte. So konnte ich meine Erkältung von Japan und Budapest richtig auskurieren und wieder fit werden“, so Dolderer. „Wir haben zudem das Flugzeug ein bisschen angepasst, was sich positiv ausgewirkt hat, und das Team hat fantastisch zusammengearbeitet. Es hat also im Großen und Ganzen alles gepasst, und wenn wir den Pylonentreffer nicht gehabt hätten, wären wir in Kazan wahrscheinlich auch weit gekommen.”

Und ganz wichtig: “Der Spaß ist zurück, wir wissen, dass wir sehr schnell sind und es schaffen können”, ergänzt Dolderer.

Gute Neuigkeiten also für die Fans von Matthias Dolderer Racing – auch mit Blick auf die beiden Speedway-Rennen in den USA, die nach dem Rennen in den österreichischen Alpen folgen und den Abschluss der Saison bilden.

„Wiener Neustadt ist das erste Rennen der Saison über Land und damit eine sehr gute Vorbereitung auf die Rennen in den Staaten. Es wäre schön, wenn ich am Ende mit all meinen Freunden um mich herum auf dem Podium stehen würde”, so Dolderer.

Das Rennen in Österreich ist zudem auch das erste der Saison mit einem stehenden Start: „Uns haben die Rennen mit stehenden Starts wie Ascot und Indy immer gelegen. Außerdem stand ich bei allen Rennen in den USA seit 2015 immer auf dem Podium. Auch deshalb kann ich es kaum erwarten, wieder dort zu fliegen.”

Das “Heimrennen” von Matthias Dolderer in Wiener Neustadt in Österreich findet am 15./16. September 2018 statt. Aktuelle Neuigkeiten und Informationen, unter anderem zu den Tickets: www.redbullairrace.com.

RED BULL AIR RACE KALENDER 2018
02./03. Februar: Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
20.-22. April: Cannes, Frankreich
26./27. Mai: Chiba, Japan
23./24. Juni: Budapest, Ungarn
25./26. August: Kazan, Russland
15./16. September: Wiener Neustadt, Österreich
06./07. Oktober: Indianapolis, USA
17./18. November: Fort Worth, USA

ÜBER DAS RED BULL AIR RACE
Gegründet 2003 blickt die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft bereits auf mehr als 80 Rennen zurück. In der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treffen die weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse aufeinander, in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 12G nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Class aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht.

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