Berlin, 16. September - Eliud Kipchoge krönte den 45. BMW BERLIN-MARATHON mit einem famosen Weltrekord von 2:01:39 Stunden. Der 33-jährige Kenianer lief vom Start weg sein eigenes Tempo und führte durchweg. Im Ziel hatte er den alten Weltrekord seines Landsmannes Dennis Kimetto, der vor vier Jahren in Berlin 2:02:57 gelaufen war, um 1:18 Minuten. Dies ist die größte Steigerung des Männer-Weltrekordes im Marathon seit über 50 Jahren.

Bei sehr guten Wetterbedingungen wurde der Kenianer Amos Kipruto Zweiter in 2:06:23. Als Dritter folgte sein Landsmann Wilson Kipsang mit 2:06:48. Rang vier belegte der Japaner Shogo Nakamura in 2:08:16.

Ein einmaliges Resultat gab es auch bei den Frauen: Etwas überraschend setzte sich Titelverteidigerin Gladys Cherono mit einem Streckenrekord von 2:18:11 Stunden durch und erzielte damit auch eine Jahresweltbestzeit. Cherono, die bereits zum dritten Mal den BMW BERLIN-MARATHON gewann, wurde zur viertschnellsten Läuferin aller Zeiten. Zum ersten Mal in der Geschichte des Marathonlaufes gab es drei Frauenzeiten unter 2:19 Stunden. Zweite wurde Ruti Aga in 2:18:34, Rang drei belegte ihre äthiopische Landsfrau Tirunesh Dibaba mit 2:18:55.

Der BMW BERLIN-MARATHON registrierte eine Rekord-Anmeldezahl von 44.389 Läufern aus 133 Nationen.

Hinweis: Eine ausführliche Pressemitteilung vom BMW BERLIN-MARATHON folgt am Nachmittag, dazu steht zeitnah Bewegtbildmaterial unter www.svdc.de zur Verfügung.


Über den BMW BERLIN-MARATHON
Der BMW BERLIN-MARATHON ist einer der größten Marathons der Welt. Auf der superschnellen Strecke wurden bisher zehn Weltrekorde aufgestellt (3 von Frauen, 7 von Männern). Seit 2003 wurden alle sechs Weltrekorde der Männer auf der Berliner Strecke erzielt, inklusive der aktuellen Marke von 2:02:57 (Dennis Kimetto, siehe oben), aufgestellt vor vier Jahren. 2001 gelang es hier erstmals einer Frau, die Traum-Marke von 2:20 Stunden zu unterbieten. Die japanische Olympiasiegerin von 2000, Naoko Takahashi, siegte damals in 2:19:43 Stunden.

Der BMW BERLIN-MARATHON zählt zur Vereinigung der Abbott World Marathon Majors (AWMM), dem Zusammenschluss der bedeutendsten Marathons weltweit (gegründet 2006). Zur AWMM zählen die Marathonläufe von Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York.

Sieger und Platzierte bei den sechs AWMM-Läufen sammeln entsprechend ihrer Platzierung Punkte, deren Addition im Jahres-Turnus je einen Sieger bei Männern und Frauen ergibt. Die Prämie beträgt 250.000 US Dollar. Dazu gibt es seit 2016 eine Serienwertung für Rennrollstuhl-Athleten. Neu ist eine Altersklassen Wertung für Freizeit-Athleten, bei der nach einem Wertungssystem Punkte gesammelt und jeweils Sieger ermittelt werden. Die Serie XII startet bzw. endet beim BMW BERLIN-MARATHON 2018 bzw. 2019. Nähere Infos zum Wertungssystem bei Profis und Amateuren gibt es hier.

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