Am Samstag und Sonntag kehrt der Deutsche Matthias Dolderer zurück auf den historischen Track in den USA, wo er 2016 den Titel in der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft perfekt gemacht hatte: den Indianapolis Motor Speedway. Kann er beim vorletzten Rennen der Saison seinen Sieg wiederholen und die berühmten Ziegelsteine noch einmal küssen?

Matthias, die beiden letzten beiden Stationen der Saison in den USA auf dem Indianapolis Motor Speedway und Texas Motor Speedway stehen vor der Tür. Wie fühlt es sich an, wieder ein Rennen in den USA zu bestreiten?

Matthias Dolderer:
„Ich liebe Amerika – die Landschaft, die Luft – ich fühle mich einfach gut hier. Wir standen seit unserem dritten Platz beim Saisonfinale 2015 in Las Vegas bei jedem US-Rennen auf dem Podium. Dementsprechend positiv sind auch unsere Erinnerungen.“

Das sind vier Podiumsplätze in den USA in Serie. Hinzu kommt ein weiterer dritter Platz in Vegas davor. Als das Red Bull Air Race 2016 in Indianapolis debütierte, hast du nicht nur das Rennen gewonnen, sondern auch den WM-Titel. Aktuell bist du nicht unter den Top-Drei und hast damit keine Chance mehr, in den Kampf um den WM-Titel einzugreifen. Aber du warst bei allen Rennen sehr schnell unterwegs – was hoffen lässt, dass du hier in Indy die DHL Fastest Lap Trophäe der aktuellen Saison unter Dach und Fach bringen kannst.

MD:
„Wir hatten in diesem Jahr das ein oder andere Mal Pech. Angefangen von einer Überschreitung des G-Limits um gerade einmal 0,01 Sekunden beim Saisonauftakt, dann die gesundheitlichen Probleme bei einige Rennen bis hin zur technischen Fehlfunktion unserer Rauchpumpe beim letzten Stopp in Wiener Neustadt. Wir haben in dieser Saison schon einiges durchgemacht. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir das hinter uns lassen und auch mal ein wenig Glück haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir es in Indy und Fort Worth haben werden.“

Das letzte Rennen in Österreich liegt nicht einmal drei Wochen zurück. Hattest Du in der kurzen Zeit seither die Gelegenheit, ein wenig runterzukommen und dich auf dieses Wochenende vorzubereiten?

MD:
„Auch in diesem Jahr scheint es so, als würden wir zum Ende der Saison schneller werden. Das letzte Rennen ist noch nicht lange her, es ist schon ein wenig hektisch im Moment – es sind noch viele Dinge zu tun, und es gibt viel zu organisieren. Auch schon mit Blick auf das kommende Jahr… In der Woche nach dem Rennen in Wiener Neustadt war ich zu Gast in einer TV-Show sowie bei Flugshows in Deutschland und Österreich. Es war toll, dort jeweils Teil des Programms zu sein. Aber ich bin jetzt schon seit dem 25. September in Florida, um mit dem Jetlag klarzukommen. Das habe ich so auch schon in den vergangenen Jahren gemacht. Nach Indianapolis bin ich erst in dieser Woche gereist.”

Wie fühlst du dich jetzt, wo du hier bist?

MD:
„Ich bin begeistert, motiviert und happy. Ich gehe selbstbewusst in das Rennen in Indy. Mal schauen, ob wir hier noch einmal einen raushauen können.“

Mit einem Podiumsplatz könntest du zum Spielverderber werden und das Ranking noch einmal ein wenig durcheinander bringen…

MD:
„Auf mir lastet kein Druck – der Druck lastet auf den Jungs an der Spitze. Es wäre schön, hier ein Top-Ergebnis zu erzielen und dafür zu sorgen, dass es im Kampf um den WM-Titel weiterhin spannend bleibt!“

Matthias Dolderer hebt in Indianapolis am 6./7. Oktober 2018 ab. Aktuelle Neuigkeiten und Informationen, unter anderem zu den Tickets: www.redbullairrace.com.

RED BULL AIR RACE KALENDER 2018

02./03. Februar: Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
20.-22. April: Cannes, Frankreich
26./27. Mai: Chiba, Japan
23./24. Juni: Budapest, Ungarn
25./26. August: Kazan, Russland
15./16. September: Wiener Neustadt, Österreich
06./07. Oktober: Indianapolis, USA
17./18. November: Fort Worth, USA

ÜBER DAS RED BULL AIR RACE:
Gegründet 2003 blickt die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft bereits auf mehr als 80 Rennen zurück. In der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treffen die weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse aufeinander, in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 12G nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Class aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht.

www.redbullairrace.com

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