• Eurosport Experte Matthias Sammer über die Rote Karte gegen Stuttgart: "Das macht das Spiel kaputt"

    München, 28. Oktober (pps) -
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung aus dem Vorlauf zum Spiel am 9. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt im Eurosport Player.

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...
    ... zur Roten Karte gegen Stuttgart:
    "Das ist gefährliches Spiel, aber eine 50:50-Situation. Als Schiedsrichter bist du da, um das Spiel zu leiten, nicht es kaputt zu machen. Und bei solchen Situationen bin ich klar für Zurückhaltung. Bei klaren Entscheidungen ist es etwas anderes. Als Leiter des Spiels bist du verantwortlich, dass das Spiel gut funktioniert, nicht, dich in den Mittelpunkt zu stellen. Wenig später gab es für mich ein viel schlimmeres Foul von Ascacibar. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?"
    ... zur Entwicklung des VfB Stuttgart:"Die zwei Ergebnisse sind ernüchternd. Ich stelle mir dann auch immer die Frage, was den Geist der Mannschaft betrifft. Solche Schwankungen sind doch nicht normal. Sie müssen jetzt eine Wagenburg-Mentalität entwickeln."
    ... zur Leistung der Bayern: "Der Glanz kommt auf Dauer mit der Ergebniskorrektur."
    ... zum Spiel der Dortmunder: "Zagadou ist erst 19, er hat ansonsten ein starkes Spiel gemacht. Und das nimmt man dann in Kauf im Entwicklungsprozess der Spieler. Sie müssen einfach vorher den Sack zu machen. Wenige Tage nach dem 4:0 gegen Atletico Madrid solch eine Leistung zu zeigen, das hätte ich nicht gedacht."

    Michael Köllner (Trainer 1. FC Nürnberg) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Spiel gegen Frankfurt:
    "Es ist ein schwieriges Spiel. Wir sind Aufsteiger und haben jetzt wieder eine Mannschaft, die im internationalen Wettbewerb für Furore sorgt. Das ist in den letzten Jahren nur wenig deutschen Mannschaften geglückt. Aber du hast in jedem Spiel Chancen. Wir werden versuchen, hier zu siegen."
    ... zur Bundesligareife des Kaders: "Die vier Jahre, in denen wir nicht in der Bundesliga waren, waren dramatischer, als wir das zunächst gedacht haben. In den vier Jahren ist viel Geld in den Markt geflossen. Wenn man sich allein Frankfurt ansieht, was seit deren Relegation passiert ist. Aber wir spielen meiner Meinung nach eine gute Saison. Wir haben acht Punkte, andere Mannschaften wären froh, wenn sie acht hätten. Man muss auch mal einen harten Schlag aushalten, auch wenn man das Gefühl hat, er kostet das halbe Leben. Wir haben Jungs, die ein riesiges Herz haben, die sich aufopfern."
    ... zur eigenen Spielweise: "Der achte oder neunte Spieltag entscheidet nicht über alles. Ich kann jetzt nicht den Bus ins Tor stellen, sondern wir müssen auch in Niederlagen unsere Spielweise verbessern. wir haben Mainz beherrscht hier, dass du auswärts auch mal Probleme bekommst, kann passieren. Aber was soll Atletico Madrid machen? Die haben 0:4 verloren, lösen die den Verein auf? Für die ist die Niederlage vermutlich dramatischer, als das 0:7 für uns."

    Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport ...
    ... zur starken Form der Eintracht:
    "Wir freuen uns, dass wir die Wende geschafft haben. Die Euphorie sollte man nie bremsen, die haben wir uns hart erarbeitet."
    ... zur Belastungssteuerung in englischen Wochen: "Es ist sehr wichtig, deshalb haben wir heute Sebastien Haller auf der Bank gelaufen, der am Donnerstag noch 90 Minuten gelaufen ist."
    ... zum Gegner Nürnberg: "Nürnberg tritt zu Hause anders auf, wir brauchen heute ein sehr gutes Spiel, mit Dynamik, mit Zweikampfbereitschaft. Wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen, bin ich überzeugt, dass wir gewinnen können."

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