• BVB-Stürmer Götze verärgert: „Fühlt sich wie eine Niederlage an“
  • Hannover-Manager Heldt über Videobeweis verärgert: „Habe keinen Bock mehr, über so einen Mist zu reden“
  • Düsseldorf-Vorstandsvorsitzender Schäfer: „Werden nicht über Trainer diskutieren“

  • Sky Experte Calmund: „Hertha hatte das Quäntchen Glück“

    Unterföhring, 27. Oktober 2018 -
    Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 9. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Pal Dardai (Trainer Hertha BSC) …
    ... zum Spiel:
    „Wir haben etwas geplant, der Mut hat gefehlt, den Plan durchzuziehen. Die ersten 20 Minuten waren nicht in Ordnung, nach dem Gegentor war es besser. Wir haben viel investiert und wollten unbedingt den Punkt. Man kann ruhig sagen, dass er verdient war. Kein unverdienter Punkt.“
    ... zu den Ausschreitungen: „Ich habe es nicht mitbekommen. Ich lebe mit meiner Mannschaft, darüber können wir morgen reden.“

    Mario Götze (Borussia Dortmund): „Wenn man den Spielverlauf betrachtet, fühlt es sich definitiv wie eine Niederlage an. Es sind gefühlt zwei verlorene Punkte. Natürlich haben wir die großen Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit nicht genützt, das müssen wir uns ankreiden lassen. Wir machen alles gemeinsam als Mannschaft, heute hat es zum ersten Mal nicht funktioniert, dass wir effizient waren.“

    Michael Preetz (Manager Hertha BSC): „Pyrotechnik und Gewalt haben im Stadion nichts zu suchen. Das ist ein Tag, der dem Fußball und unserem Verein schadet. Nach dieser Pyro-Orgie kam es zu reichlich körperlichen Aktionen. Das ist heute eine bittere Notiz, mehr als eine Randnotiz.“

    Niko Kovac (Trainer FC Bayern München) ...
    ... zum Spiel:
    „Ich habe mich darüber geärgert, dass wir das, was wir in der Halbzeitpause besprochen haben, nicht gemacht haben. Wir wollten sofort wieder da sein und nichts zulassen. Dann schlafen wir bei der Flanke, das ärgert mich. Dann bringen wir uns selbst in Schwierigkeiten. Dass die Mannschaft dann das Tor sehr gut herausgespielt hat, freut mich.“
    ... zur Leistung von Müller: „Thomas hat sich bemüht und war überall. Er hat seine Aufgabe gut gemacht. Thomas hat seine Qualitäten, die er in der ersten Halbzeit gezeigt hat.“

    Thomas Müller: (FC Bayern München): „Es macht immer Spaß, wenn man spielt. Mainz macht es einem zuhause oftmals schwer. Wir haben deutlich mehr Torchancen gehabt, aber am Ende steht das 2:1, womit wir auch gut leben können. Wir fliegen aber nicht durch die Liga und unsere Spiele. Wir sind nicht in der Situation, dass wir uns über Siege beschweren müssen.“

    Stefan Bell (1. FSV Mainz 05): „Man hatte schon das Gefühl, dass das ganze Spiel über was drin ist. Wir haben uns nicht chancenlos gefühlt. Das war ok heute.“

    Horst Heldt (Manager Hannover 96) …
    ... zum Spiel:
    „Die Augsburger haben es sehr gut gemacht und der Schiedsrichter hatte heute genauso wie wir einen rabenschwarzen Tag.“
    ... zum Videobeweis: „Ich verstehe es nicht und habe keinen Bock mehr, über so einen Mist zu reden. Wenn das eine glasklare Fehlentscheidung gewesen ist, wenn ein Spieler aus einem halben Meter Entfernung angeschossen wird. Wo soll er die Hände hintun? Soll er sie in der Kabine lassen? Das ist keine glasklare Fehlentscheidung und dann mischt er sich ein und sagt, dass es doch Handspiel war.“

    Andre Breitenreiter (Trainer Hannover 96): „Wir haben heute 65 Minuten nicht gut gespielt. Daran müssen wir arbeiten. Das war heute zu wenig, um Augsburg zu schlagen.“

    Rani Khedira (Torschütze FC Augsburg): „Wir haben es in der Tat gestern so einstudiert. Ich bin natürlich überglücklich, dass mir der Ball vor die Füße fällt und ich ihn dann ganz locker ins Tor schieben darf.“

    Andreas Luthe (Torhüter FC Augsburg): „Es war heute sicherlich nicht unser bestes Spiel. In der Saison gibt es immer so Schlüsselmomente, die zeigen, in welche Richtung es geht. Heute war so ein Schlüsselspiel und ich bin froh, dass wir den Sieg geholt haben und in der Tabelle wieder ein bisschen nach oben gekommen sind.“

    Ihlas Bebou (Torschütze Hannover 96): „Wir haben erst hintenraus gezeigt, dass wir da waren und wir den Ausgleich machen wollten. Aber es hat insgesamt nicht gereicht.“

    Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg): „Ein Sieg, den wir in dieser Phase auch ein Stück gebraucht haben. Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet.“

    Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): „Es war unglaublich wichtig, eine Reaktion zu zeigen nach den beiden Niederlagen gegen Bremen und den Bayern. Wir wissen selbst, dass heute nicht alles gut war. 3:0-Auswärtssieg, Mund abputzen, weitermachen.“

    Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf): „Die Hoffnung kann ja nicht am neunten Spieltag schwinden. Wir haben eine Mannschaft, die Fußball spielen kann und die jetzt eine Phase hat, wo wir es nicht so gut umsetzen, unglückliche Entscheidungen treffen und nicht das Spielglück haben.“

    Robert Schäfer (Vorstandsvorsitzender Fortuna Düsseldorf): „Wir werden nicht über den Trainer diskutieren.“

    Rouwen Hennings (Fortuna Düsseldorf): „Wir haben noch Hoffnung. Wir haben ja schon gezeigt, dass wir es können. Klar wussten wir, dass es schwierige Phasen geben wird, in der sind wir jetzt gerade.“

    Sky Experte Reiner Calmund ...
    ... zum späten Ausgleich in Dortmund:
    „Hertha hatte auch das Quäntchen Glück, dass Guerreiro und Bruun Larsen ihren Chancen noch vergeben haben. Nicht unverdient, aber glücklich für die Berliner.“

    Sky Experte Christoph Metzelder ...
    ... zum Bayern-Sieg:
    „Wir sind in den englischen Wochen. Die Brutalität der Bayern ist es, am Ende einer englischen Wochen ihre Spiele zu gewinnen. Ein kurzer Wackler mit dem 1:1, dann sicher und solide das Spiel gewonnen. Mehr muss man auch nicht machen.“

    Sky Schiedsrichter-Experte Markus Merk ...
    ... zum Elfmeter für Augsburg:
    „In den letzten Jahren wurde es nicht so entschieden. Aber, wenn man die Anweisungen der Schiedsrichterkommission sieht, dann wurde ganz klar kommuniziert, dass wenn ein Abwehrspieler so in die Schussbahn geht, ist auf Elfmeter zu entscheiden. Deshalb war es ein Strafstoß und es wurde richtig gehandelt. Inwieweit der Videoassistent eingreifen sollte, ist die nächste Frage.“



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