• Rödinghausen fühlt sich trotz Niederlage „wie ein kleiner Gewinner"
  • Hannover hadert nach Pokal-Aus mit dem Schiedsrichter: „Wieder eine Frechheit“
  • Düsseldorf macht kleinen Schritt aus der Krise: „Unglaublich wichtig für unsere Moral“
  • HSV holt zweiten Sieg unter Wolf: „Eine gute Leistung“

    Unterföhring, 30. Oktober 2018 -
    Die wichtigsten Stimmen zu den Dienstagspartien in der zweiten Runde des DFB-Pokals, u.a. mit SV Rödinghausen - FC Bayern München (1:2), SV Wehen Wiesbaden - Hamburger SV (0:3), FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 (3:2 n.V.) und Hannover 96 - VfL Wolfsburg (0:2) bei Sky.

    Niko Kovac (Trainer FC Bayern München): „Wir sind eine Runde weiter, das ist das, was man immer will. Bis zu dem zweiten Elfmeter war das eine sehr gute Leistung. Nach dem verschossenen Elfmeter ist alles wie weggeblasen gewesen. Wir haben dort überhaupt nicht mehr gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe.“

    Enrico Maaßen (Trainer SV Rödinghausen): "Wir können sehr, sehr stolz sein, wie wir uns heute präsentiert haben. Vor allem die zweite Halbzeit hat uns gut gefallen, denn die haben wir gewonnen.“

    Linus Meyer (Torschütze SV Rödinghausen): „Ein kleiner Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen: einmal gegen den besten Torhüter der Welt treffen. Völlige Ekstase, das war ein überragendes Gefühl. Trotz der Niederlage fühlt man sich am Ende wie ein kleiner Gewinner. Es hat leider nicht sein sollen, aber die zweite Halbzeit geht an uns.“

    Sandro Wagner (Torschütze FC Bayern München): „Wir hatten keine guten Abläufe mehr. Wir haben viel vermissen lassen. Das war nicht das, wie man sich Bayern München vorstellt. Da müssen wir uns an die Nase fassen.“

    Niklas Süle (Torschütze FC Bayern München): „Die Ergebnisse sind das Wichtigste, aber die Leistung muss auch stimmen, die hat heute nur teilweise gestimmt. Das war heute noch einmal ein Stück schlechter als gegen Mainz. Wir haben nicht mit der letzten Konsequenz gespielt.“

    Hannes Wolf (Trainer Hamburger SV): „Lasogga hat gute Szenen gehabt. Die Vorlagen waren top. Er hat zwei Tore gemacht, das war wichtig für uns und für ihn. Er hat viel gearbeitet, sehr gut kombiniert. Das war auf jeden Fall eine gute Leistung.“

    Rüdiger Rehm (Trainer SV Wehen Wiesbaden): „0:3. Das geht eigentlich gar nicht, wenn man das Spiel sieht. Wir haben 20:10 Torschüsse und die Mehrzahl der Zweikämpfe gewonnen. Wenn du dann 0:3 verlierst, ist das sehr bitter. Wir waren immer nah dran. Ich glaube, wenn wir ein Tor machen, kippt das Spiel zu jeder Zeit des Spiels.“

    Pierre-Michel Lasogga (Doppeltorschütze Hamburger SV): „Er (Hannes Wolf) vertraut mir und heute habe ich versucht, ihm das zurückzuzahlen. Ich habe von Anfang an gemerkt, dass er auf mich setzt und mir vertraut, dafür bin ich sehr dankbar. Wir haben heute gut gespielt, aber man hat gesehen, dass Wehen sich bis zur letzten Minute nie aufgegeben hat.“

    Stefan Bell (Eigentorschütze 1. FSV Mainz 05): „Wir haben es in den ersten 90 Minuten verpasst, aus den vielen Torchancen mehr Tore zu schießen. Wir haben leider den Konter bekommen und in der Nachspielzeit war es ein bisschen so, dass der, der das erste Tor schießt, gewinnt.“

    Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): „Das Wichtigste im Pokal ist, eine Runde weiterzukommen. Rein inhaltlich weiß ich nicht so genau, was ich mit dem Spiel anfangen soll. Jeder hätte es früher entscheiden können. Ich bin in erster Linie froh, dass wir eine Runde weiter sind.“

    Waldemar Anton (Hannover 96): „Die letzte Entscheidung war ein klarer Elfmeter. Er trifft ihn am Fuß, das sehe ich an der Mittellinie und der Schiedsrichter steht daneben und sieht es nicht. Es war heute wieder eine Frechheit. Da waren fünf, sechs Aktionen, von denen man zwei mindestens pfeifen muss.“

    Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg): „Über eine Strafe (für Renato Steffen) mache ich mir erst einmal weniger Gedanken. Wir brauchen Spieler, die das mit Emotionen machen, aber wir brauchen auch Spieler, die wissen, wann man etwas im Dienste der Mannschaft macht. Das war sicherlich kein gutes Verhalten heute.“

    Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): „Es war so abgesprochen, dass er (Torschütze Maximilian Mittelstädt) kommt, wenn es nicht so läuft. Er hat diesen magischen Moment. Ein wichtiges Tor. In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt.“

    Daniel Heuer Fernandes (SV Darmstadt 98): „Wir haben alles versucht. Es ist trotzdem ärgerlich, dass wir uns so ein Tor fangen. Wir haken jetzt den Pokal ab und konzentrieren uns voll auf die Meisterschaft.

    Ardian Morina (Torschütze SSV Ulm 1846): „Meine Freunde haben es mir gerade gesagt. Das ist natürlich unglaublich. Ich freue mich. Ich hoffe, dass der Rekord lange hält.“

    Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf): „Es war unglaublich wichtig für unsere Moral. Wir haben fünfmal in der Bundesliga verloren und dann geht man hier nach 13, 14 oder 15 Sekunden in Rückstand. Dann muss man erst einmal so zurückkommen. Das haben die Jungs wirklich gut gemacht. So wie man sich das wünscht gegen einen Viertligisten.“

    Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn): „Wir haben uns schon sehr konzentriert auf den Gegner vorbereitet. Ich habe sie mir angeguckt, wir waren ein, zweimal vor Ort. Ich habe auch auf die Atmosphäre aufmerksam gemacht, was unsere Spieler hier erwartet. Ich finde, wir haben das gut gemacht.“

    Uwe Hünemeier (Torschütze SC Paderborn): „Wir sind eine junge, hungrige Truppe. Wir wollen viel erreichen. Viele haben letztes Jahr gesehen, was möglich ist im Pokal. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Egal ob das gegen einen Oberligisten oder einen Bundesligisten ist. An der Mentalität wird es bei uns nie fehlen.“

    Kai Druschky (BSG Chemie Leipzig): „Paderborn hat verdient gewonnen. Sie haben besser gespielt, aber wir haben bis zum Ende gekämpft und sind stolz auf unsere Leistung.“


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