• Magdeburg-Trainer Wiegert gibt zu: „Hatten von Anfang an Probleme“
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Sky Experte Kretzschmar lobt: „Flensburg hat das Spiel über weite Strecken im Griff gehabt“

    Flensburg, 1. November 2018 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Spiel der DKB Handball-Bundesliga zwischen der SG Flensburg-Handewitt und dem SC Magdeburg (26:25).

    Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt) ...
    ... zur Frage, warum Flensburg gewonnen hat:
    „Erst mal haben wir die ganze Zeit geführt, deswegen ist der Sieg auch verdient. Heute haben wir von Anfang an gezeigt, worum es geht. Wir waren präsent, wir haben Bälle erkämpft in der Abwehr, wir haben Paraden gehabt, wir haben unsere Chancen besser genutzt als im Pokal. Wir haben heute also viele Dinge besser gemacht. Dass es dann heute nur ein Tor ist, ist sehr ärgerlich, weil wir uns die letzten vier Minuten nicht clever anstellen.“
    ... zur Frage, was der Sieg für den Kampf um die Meisterschaft bedeutet: „Es sind erst elf Spiele gespielt, wir sind superglücklich, dass wir da stehen, wo wir stehen. Das gibt uns Sicherheit, das gibt uns Selbstvertrauen. Das gibt uns auch Zeit und Ruhe, weiter mit der Mannschaft zu arbeiten. Man sieht phasenweise, wenn die Neuen reinkommen, dass gewisse Abläufe noch nicht so da sind. Wir haben eine erste Sieben, die funktioniert, das macht Spaß. Die anderen machen Schritt für Schritt einen Schritt nach vorne, aber der Sieg gibt uns einfach ein bisschen mehr Sicherheit und Ruhe.“

    Tobias Karlsson (Kapitän SG Flensburg-Handewitt)...
    ... zur Frage, ob die Defensivleistung der Schlüssel zum Sieg war:
    „Ich glaube, das wir es besser hinbekommen haben als im Pokal vor zwei Wochen. Deswegen sind wir zufriedener als letztes Spiel. Ich glaube aber, dass wir uns noch weiter verbessern können.“
    ... zur Frage, was der Sieg für den Kampf um die Meisterschaft bedeutet: „Wir versuchen, auf dem Boden zu bleiben. Wir wissen, wir spielen alle drei Tage. Für uns ist es wichtig, den Fokus die ganze Zeit auf der Leistung zu haben und nicht auf etwas anderes.“

    Bennet Wiegert (Trainer SC Magdeburg) ...
    ... zum Spiel:
    „Man hat schon gesehen, dass wir von Anfang an Probleme hatten. Albin Lagergren hat enorm lange gebraucht, das Vertrauen in seinen Körper zu entwickeln. Er ist quasi aus dem Krankenbett hier her, er war nicht eingeplant zu spielen. Er war gehemmt. Ich musste öfter auf ihn einwirken. Dass er überhaupt zur Verfügung steht, dafür kann ich bloß tausend Dank sagen. Das macht er, weil er seine Teamkameraden unterstützen will. Aber man hat gemerkt, dass es nicht der Albin der letzten Wochen war. Das hat uns dann auch das Leben schwer gemacht. Dass wir am Ende überhaupt noch die Chance hatten, einen Punkt mitzunehmen, zeugt von hoher Moral. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass wir den vollen Zugriff hatten. Wir machen enorm wenig Tore für unsere Verhältnisse. Verdient oder unverdient, wir hätten den Punkt gerne mitgenommen. Deswegen tut das jetzt schon verdammt weh.“
    ... zur Frage, warum das Tempospiel gefehlt hat: „Wir sind nicht reingekommen in das Tempospiel. Sie haben es auch gut gemacht. Sie wollten uns beeindrucken. Ich fand nicht, dass wir uns beeindrucken lassen haben, aber es war kein Heimspiel, das hat es uns schwer gemacht. Ist das heute ein Heimspiel, können wir das auch bei uns gewinnen. Hier in Flensburg ist das enorm schwer.“
    ... zum letzten Wurf, der vergeben wurde: „Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. So eine Nationalmannschaftswoche ist immer schwer zu verkraften. Ich habe das gewusst, wenn man nur mit sieben Leuten in Magdeburg ist. Das ist nicht einfach.“

    Stefan Lövgren (ehemaliger Spieler THW Kiel)...
    ... zur aktuellen Lage an der Tabellenspitze (vor dem Spiel):
    „Ich denke, dass es gut für die Liga ist, es ist sehr spannend. Flensburg und Magdeburg haben mich diese Saison bisher am meisten beeindruckt.“

    Sky Experte Stefan Kretzschmar ...
    ... zum Spiel:
    „Ich tue mich immer schwer, von einem verdienten Sieg zu sprechen, wenn Weber das Ding am Ende reingedacht hätte, wäre es auch ein verdientes Unentschieden gewesen. Natürlich ist ein Sieg dann immer irgendwie verdient. Flensburg hat das Spiel über weite Strecken im Griff gehabt, der SCM blieb immer in Distanz, aber die Führung lag dann schon über 60 Minuten bei Flensburg.“
    ... zum Sieg der Flensburger: „Handball ist ein Mentalitätssport. Da geht es auch darum, wer will den Sieg ein bisschen mehr. Das will ich den Magdeburgern heute nicht absprechen. Aber wenn es dieses Pokalspiel vor 14 Tagen nicht gegeben hätte, dann hätte Flensburg heute nicht so gespielt. Sie waren gut vorbereitet.“
    ... zum Kampf um die Meisterschaft: „Die Rückrunde wird spannend für Flensburg, für Magdeburg ist nichts passiert. Das Viererrennen wird auch ein Viererrennen bleiben. Da ist keiner enteilt wegen eines Heimsiegs.“

    
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    Daniel Mayr (mayr@dkb-handball-bundesliga-de)
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