• BVB-Coach Favre kritisiert: „Müssen bei 70 Prozent Ballbesitz bessere Lösungen finden“
  • Tedescos Schalker siegen sich aus der Krise: „Phase ist so langsam abgehakt“
  • Uth mit neuem Selbstvertrauen: „Tor gegen Hannover war ein Dosenöffner“
  • Heidel setzt auf königsblaue Tugenden: „Malochen gehört auf Schalke dazu“

    Unterföhring, 06. November 2018 - Die wichtigsten Stimmen zu den Dienstagspartien des 4. Spieltages der Champions-League-Gruppenphase, u.a. Atletico Madrid – Borussia Dortmund (2:0) und FC Schalke 04 – Galatasaray Istanbul (2:0), bei Sky.

    Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): „Sie waren extrem aggressiv im Zweikampf und sehr kompakt. Sie haben gewartet und es war schwer, ein paar Lücken zu finden. Wir haben 70 Prozent Ballbesitz gehabt. Das ist auswärts bei Atletico unglaublich viel, da müssen wir bessere Lösungen finden.“

    Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund): „Wir waren heute nicht so frisch. Atletico hat die Räume sehr eng gemacht, das war sehr schwer für uns. Wir haben nur wenige Lösungen gefunden. Atletico ist eine extrem gute Mannschaft, die defensiv sehr gut arbeiten kann, das hat man heute gesehen. Es war die erste Niederlage, aber das Leben geht weiter.“

    Manuel Akanji (Borussia Dortmund): „Sie haben im Vergleich zum ersten Spiel defensiv nochmal eine Schippe draufgelegt. Wir hatten sehr wenig Torschüsse und nicht so viele Chancen, das gibt es schon mal. Es war die erste Niederlage der Saison, gegen Atletico kann das mal passieren. In der Bundesliga sind wir noch ungeschlagen, das wollen wir natürlich so beibehalten.“

    Domenico Tedesco (Trainer FC Schalke 04) ...
    ... zum Sieg gegen Galatasaray:
    „Im Hinspiel waren wir spielerisch noch einen Tick besser. Wir mussten heute den einen oder anderen Ball auch mal hinter die Kette schlagen, weil der Druck von Gala höher war als im Hinspiel. Trotzdem war die Kontrolle da, das war gut. Es war heute intelligent gespielt von der Mannschaft.“
    ... zur Frage, ob der Fehlstart in die Saison nun korrigiert sei: „Wir wissen, woher wir kommen. Die Phase ist trotzdem jetzt so langsam abgehakt. In der Liga wird man es logischerweise tabellarisch noch ein bisschen mitschleppen. Es gibt pro Spiel nur drei Punkte, die versuchen wir immer zu holen. Es ist wichtig, dass wir ein paar Spiele gewonnen und einige Erfolgserlebnisse haben. Das tut gut.“
    ... zu den beiden Stürmertoren: „Der Knoten ist hoffentlich geplatzt. Von Burgi das war ein super Tor, den muss man erst einmal so machen mit dem Linken. Auch Mark macht ihn super rein. Es ist schon gut, wenn die Jungs treffen und sich belohnen. Sie reiben sich schon die ganze Zeit auf.“

    Guido Burgstaller (Torschütze FC Schalke 04) ...
    ... zum Sieg:
    „Es war für Schalke und uns als Mannschaft ein perfekter Abend. Heute waren wir richtig stark, und wir sind der verdiente Sieger. In Istanbul haben wir die Dinger nicht reingemacht. Das wollten wir zuhause besser machen, und das ist heute gut gelungen. Wir sind froh, dass wir die drei Punkte geholt haben.“
    ... zu seinem Führungstor: „Der Verteidiger verlässt sich auf den Torwart, der lässt den Ball los und ich schieß ihn einfach auf das Tor. Gott sei Dank geht er rein. Klar, es gehört ein bisschen Glück dazu.“

    Mark Uth (Torschütze FC Schalke 04) ...
    ... zum Sieg gegen Istanbul:
    „Wir haben sehr guten Offensivfußball gespielt. Defensiv standen wir auch sehr gut. Wir haben nur eine Chance zugelassen, ansonsten haben wir perfekt verteidigt. So wünscht sich das jeder Fan.“
    ... zur Frage, ob sein Tor gegen Hannover Selbstvertrauen gegeben habe: „Ja klar, ein Tor ist immer wichtig für einen Stürmer. Gerade nach so einer langen Zeit. Ich weiß nicht, wie viele Pflichtspiele ich für Schalke nicht getroffen habe. Ich hoffe, dass das Tor gegen Hannover so ein kleiner Dosenöffner war. Gerade zuhause vor den eigenen Fans war es sehr speziell und sehr schön für mich. So kann es weitergehen.“
    ... zu Frage, ob er sich auf der Achterposition wohlfühle: „Ja, ich fühle mich ganz wohl. Ich kann immer wieder zwischen den Linien aufdrehen, auf die Kette dribbeln und versuchen, die Jungs vor dem Tor anzuspielen. Das klappt momentan ganz gut. Es kann so weitergehen, ich habe da kein Problem mit.“
    ... zu einer Abseitsposition von Mitspieler Breel Embolo bei seinem Tor: „Er stand schon direkt vor dem Torwart. Glücklicherweise gibt es hier keinen Videoschiedsrichter.“

    Alexander Nübel (Torwart FC Schalke 04) ...
    ... zur Frage, ob er nach seinen guten Leistungen Ansprüche auf die Position im Schalker Tor stelle:
    „Nein, es waren jetzt nur fünf Spiele. Ich glaube, dass der Ralf 180 Spiele so gespielt hat. Das muss man anerkennen. Ich konnte mich zeigen, aber wenn er wiederkommt, dann wird er auf jeden Fall spielen. Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da.“

    Christian Heidel (Vorstand Sport und Kommunikation FC Schalke 04) ...
    ... zur sportlichen Situation (vor dem Spiel):
    „Wenn man so einen Start wie wir hinlegt, dann gibt es kaum jemanden, der sich vorstellen kann, dass man einfach einen Schalter umdreht und Zauberfußball spielt. Wir müssen uns alles Schritt für Schritt wieder erarbeiten. Malochen gehört hier auf Schalke dazu, das ist es, was die Leute hier sehen wollen. Wir haben jetzt eine ganz gute Phase, aber wir dürfen uns nicht blenden lassen. Wir müssen weiter viel tun und uns verbessern. Dann haben wir eine Chance, den Negativstart vergessen zu machen.“

    Sky Studiogast Stefan Kießling …
    … zum Schalker Sieg:
    „Insgesamt haben sie es sehr gut und clever gespielt. Sie haben die Laufduelle auf den Außenbahnen gewonnen und sich sehr viele Torchancen rausgearbeitet.“

    Sky Experte Dietmar Hamann …
    … zum Schalker Sieg:
    „Es war ein hochverdienter Sieg. Mit zunehmender Spielzeit und nach dem 2:0 haben sie auch angefangen, besser Fußball zu spielen. Der Gegner war jetzt nicht wirklich europäische Klasse, aber man muss die auch erst einmal schlagen. Schalke hat sich in eine fantastische Position gebracht. Wenn man die letzten Wochen Revue passieren lässt, dann kann man heute Abend auf Schalke sehr zufrieden sein.“
    … zur BVB-Niederlage mit Blick auf das Spiel gegen den FC Bayern am Samstag: „Es war ein Schuss vor den Bug. In Dortmund wird keiner übermütig werden. Sie müssen einhundertprozentig da sein und vielleicht das beste Saisonspiel machen, um die Bayern zu schlagen. Vielleicht war es ein Weckruf zur rechten Zeit.“

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