München, 15. November 2018 (pps) - Am kommenden Wochenende (17./18. November) steht für den Deutschen Matthias Dolderer auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth in den USA das letzte Rennen in der Red Bull Air Race Saison 2018 auf dem Programm. Ein Rückkehr mit guten Erinnerungen, denn bei den zurückliegenden beiden Rennen auf dem Nascar Track 2014 und 2015 erzielte das Matthias Dolderer Racing Team jeweils gute Ergebnisse an gleicher Stelle und will an diese nun im letzten Rennen der Saison anknüpfen.

"Meine Saison ist bisher nicht gerade glücklich verlaufen, aber sie ist noch nicht vorbei", erklärt der Tannheimer vor dem Finale: "Wir haben den Speed und müssen es nun hinbekommen, dass auch am Renntag einmal alles zusammenpasst. Wir möchten die Saison mit einem guten Ergebnis abschließen, denn wir konzentrieren uns schon jetzt intensiv auf 2019."

2014, beim ersten Stopp des Red Bull Air Race überhaupt in Texas, hatte Dolderer auf Anhieb den Sprung in das Final 4 geschafft. Ein Jahr später gewann er an gleicher Stelle das Qualifying und erzielte im Rennen eine weitere Top-Fünf-Platzierung. Jetzt, drei Jahre später, kehrt der deutsche Pilot mit seinem Team zurück - und sie sind gewappnet für das große Finale.

"Nach dem Rennen im Oktober in Indianapolis habe ich mein Flugzeug von Indy nach Santa Paula in Kalifornien gebracht. Dort ist der Heimatflughafen unseres Design- und Aerodynamik-Ingenieurs Andy Chiavetta", so Dolderer. "Die kurze Zeitspanne hat keine größeren Änderungen zugelassen, aber wir konnten immerhin ein paar kleinere Modifikationen vornehmen."

"Wir haben das Gewicht des Flugzeugs reduziert, indem wir ein paar ältere Teile durch leichtere ersetzt haben", ergänzt Dolderer: "Und wir haben an der Aerodynamik gefeilt. Wie gesagt, nichts wirklich Großes. Wir gehen auch nicht von signifikanten Veränderungen in der Winterpause aus. So wie es aussieht, werden wir in Fort Worth mit dem Set-Up auflaufen, das wir auch in der ersten Saisonhälfte 2019 haben werden. Aber wir wollten das Beste aus diesen wenigen Wochen herausholen."

Packendes Finale: Goulian, Hall und Sonka kämpfen noch um den WM-Titel

Wenn am Sonntag die Rennflugzeuge mit 370 km/h an den Haupttribünen des Texas Motor Speedway vorbeifliegen, geht es für drei Piloten noch um den WM-Titel: Spitzenreiter Michael Goulian aus den USA, Martin Sonka aus der Tschechischen Republik und Matt Hall aus Australien. Das Spitzentrio trennt gerade einmal sieben Punkte - ein packendes Finale ist demnach vorprogrammiert.

Ingolstädter Florian Bergér vor drittem Titel in der Challenger Class

In der Challenger Class der besten Nachwuchspiloten kann der Deutsche Florian Bergér (Ingolstadt), der das Ranking vor dem Finale anführt, den Hattrick komplett und seinen dritten Titel in Folge perfekt machen.

ServusTV überträgt das Rennen in Fort Worth am Sonntag, den 18. November, ab 22.15 Uhr. Über den Red Bull Air Race Webcast können zudem das Rennen und die Pressekonferenz live verfolgt werden. Aktuelle Neuigkeiten und Informationen, unter anderem zu den Tickets: www.redbullairrace.com.

RED BULL AIR RACE KALENDER 2018
02./03. Februar: Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
20.-22. April: Cannes, Frankreich
26./27. Mai: Chiba, Japan
23./24. Juni: Budapest, Ungarn
25./26. August: Kazan, Russland
15./16. September: Wiener Neustadt, Österreich
06./07. Oktober: Indianapolis, USA
17./18. November: Fort Worth, USA

ÜBER DAS RED BULL AIR RACE:
Gegründet 2003 blickt die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft bereits auf mehr als 80 Rennen zurück. In der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treffen die weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse aufeinander, in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 12G nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Class aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht.

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