• AGrimms Melsungen mit dem fünften Sieg in Folge: „Es war wichtig, dass wir die Nerven bewahrt haben“
  • Sky Experte Stefan Kretzschmar: „Berlin hat heute mit sehr viel Herz gespielt“

    Berlin, 15. November 2018 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Spiel der DKB Handball-Bundesliga zwischen Füchse Berlin und MT Melsungen (24:26).

    Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    „Ich muss sagen, was mein Team mit den ganzen Ausfällen momentan leistet, ist einfach fantastisch. Aber ich will mich nicht mehr verstecken. Das was hier derzeit passiert, kann ich nicht mehr aushalten. Wenn ein Team aus dem Stand aus neun Metern trifft und der Schiedsrichter dann ein Stürmer-Foul pfeift, dann verstehe ich anscheinend kein Handball mehr. Mehrere solcher Entscheidungen haben heute dazu geführt, dass wir dieses Spiel verloren haben. Die Schiedsrichter haben uns heute den Punkt geklaut. Ich überlege jetzt, was ich in Zukunft machen werde. Ich will mich und meine Mannschaft schützen.“

    Hans Lindberg (Füchse Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    „Natürlich bin ich enttäuscht. Aber ich habe großen Respekt vor unserer Mannschaft. Wir kämpfen in der aktuellen Situation, mit allem was wir haben. Wie wir in der zweiten Hälfte noch einmal so herangekommen sind, das macht mich schon glücklich. Egal, wer von den Verletzten zurückkehrt, wird uns helfen. Wir haben dann wieder mehr Optionen. Wir benötigen jemanden, der uns auch einmal eine Alternative bringt.“
    ... über sein 2000. Bundesligator: „Mir bedeutet die Zahl nicht viel. Es ist sehr schön, aber ich habe ja auch lange in der Bundesliga gespielt.“

    Heiko Grimm (Trainer MT Melsungen) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben damit gerechnet, dass die Berliner vor allem in der zweiten Hälfte näher herankommen werden. Es war wichtig, dass wir in dieser Phase die Nerven bewahrt haben. Man hört immer wieder, dass wir viele Verletzte haben und auf einmal läuft es. Ich finde, dass es respektlos den verletzten Spielern gegenüber ist. Keiner kann diese Spieler ersetzen. Wir haben einen guten Lauf und das Team ist durch die Verletzungen noch enger zusammengerückt.“

    Lasse Mikkelsen (MT Melsungen) ...
    ... über seine aktuelle Leistung und die Verletzungssorgen (vor dem Spiel):
    „Wir haben zwar viele verletzte Spieler, aber dennoch als Mannschaft bisher gut agiert. Natürlich habe ich persönlich nach Julius Kühns Verletzung mehr Freiheiten und seitdem fast immer 60 Minuten gespielt. Bisher hat alles gut funktioniert und ich hoffe, dass es auch so weitergeht.“

    Finn Lemke (MT Melsungen) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben heute als Mannschaft sehr gut gespielt. In der ersten Hälfte haben wir vor allem das Tempo-Spiel bestimmt. Jedoch haben uns die Berliner mit den vielen Freiwürfen das Leben schwer gemacht. Wir haben viele verletzte Spieler, müssen diese Lücken als Mannschaft geschlossen füllen - und das gelingt uns momentan.“

    Sky Experte Stefan Kretzschmar ...
    ... zum Spiel:
    „Man kann über die Schiedsrichter-Entscheidungen heute streiten. Aber ich glaube, dass Berlin nicht von den Schiedsrichtern benachteiligt wurde. Berlin ist mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft in die zweite Hälfte gegangen, die so normalerweise keine Chance gehabt hätte. Das hat niemand so erwartet. Berlin hat heute mit sehr viel Herz gespielt.“
    ... über die Verletzungssorgen der Füchse Berlin (vor dem Spiel): „Mit dem aktuellen Rumpf-Kader sind die Füchse in der Handball-Bundesliga für mich nicht wettbewerbsfähig.“
    … über Lasse Mikkelsen (vor dem Spiel): „Mannschaften, die einen dominanten Spieler in ihren Reihen besitzen, verlassen sich meist auf diesen Spieler. Und Spieler wie Lasse Mikkelsen, die dann über sich hinauswachsen, übernehmen mehr die Verantwortung. Vor allem nach der Verletzung von Julius Kühn macht Mikkelsen es sehr gut.“



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    O-Ton-Service HBL/mw

    Daniel Mayr (mayr@dkb-handball-bundesliga-de)
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