Unterföhring, 21. November - Sportvorstand Fredi Bobic von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt glaubt, dass einige Mannschaften in dieser Saison dem FC Bayern München im Kampf um den Titel die Stirn bieten können. „Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist ein bisschen weg. Die gegnerischen Mannschaften treten nicht mehr auf, ‚Okay, heute verlieren wir nur 0:2 oder 0:3‘, sondern wollen einen Punkt holen, vielleicht sogar einen Sieg“, sagte der 47-Jährige im Exklusiv-Interview mit Sky Sport News HD: „Man wird sehen, wer in der Lage ist, dieses hohe Niveau über 34 Spieltage zu halten und da sehe ich im Moment Borussia Dortmund mit dem größten Potenzial, das zu schaffen. Aber eine Meisterschaft wird nicht im Winter oder Herbst entschieden.“

Die Frankfurter sind trotz des missglückten Saisonstarts in die Erfolgsspur zurückgekehrt und stehen aktuell auf Tabellenplatz vier - vor den Münchnern. „Wir waren extrem ruhig und klar fokussiert und für mich war immer wichtig, dass Adi Hütter weiß, der Verein steht immer hinter ihm. Er kann noch zwei oder drei Spiele verlieren und es passiert gar nichts“, sagte Bobic über den Nachfolger von Niko Kovac: „Einem Trainer das Gefühl zu geben, dass er sich entfalten kann und die Zeit bekommt, ist für mich das Wichtigste.“

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