• Berlins Rückkehrer Wiede gibt zu: „Am Ende haben uns Kräfte verlassen“

  • Sky Experte Martin Schwalb: „Den Berlinern haben heute Akteure gefehlt, die das Spiel hätten an sich reißen können“


    Kiel, 22. November 2018 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Spiel der DKB Handball-Bundesliga zwischen THW Kiel und Füchse Berlin (26:22).

    Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin) ...
    ... über seine Emotionen im letzten Spiel gegen Melsungen (vor dem Spiel):
    „Ich habe viel nachgedacht und mich nach meinen emotionalen Aussagen bei den wichtigen Personen entschuldigt. Für mich ist es nun erledigt und so etwas wird von mir nicht wieder vorkommen. Ich habe das Thema für mich abgehakt.“

    Fabian Wiede (Füchse Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    „Unser Team hat lange gut gekämpft und konnte gegen Kiel lange Zeit gut dagegenhalten. Aber am Ende haben uns dann die Kräfte verlassen. Ich freue mich, zurück zu sein, aber nach nur einer Trainingseinheit kann man noch nicht viel von mir erwarten. Allerdings fühle ich mich gut und denke, dass ich am Wochenende wieder auf dem Feld stehen kann.“

    Alfred Gislason (Trainer THW Kiel) ...
    ... zum Spiel und die mögliche Meisterschaft:
    „Wenn man es mit den letzten Jahren vergleicht, haben wir derzeit natürlich viel Glück und müssen keine Verletzten beklagen. Wir sind breit aufgestellt und man sieht, dass eine Mannschaft auf dem Feld steht, die ideal zusammen funktioniert. Bald geht es in die Winterpause und Flensburg steht bisher ungeschlagen an der Spitze. Wir denken nur von Spiel zu Spiel, aber ich glaube, es wird am Ende ein Drei- oder Vierkampf um den Titel.“

    Andreas Wolf (Torhüter THW Kiel) ...
    ...über seine Einsatzzeit:
    „Es ist wichtig für mich, dass ich durch die Spielpraxis meine Automatismen aus dem Training im Spiel einbringen kann. Dadurch finde ich heraus, was funktioniert und was nicht. Falls ich nominiert werde, kann ich so sehen, an welchen Stellschrauben ich noch drehen muss, damit es besser funktioniert.“
    ... über die mögliche Meisterschaft: „Natürlich ist unser Ziel die Meisterschaft. Vor allem für Alfred Gislason, da er sein letztes Jahr als Trainer bei uns absolviert. Aber dafür muss Flensburg erst einmal verlieren. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass die Flensburger noch Punkte liegen lassen werden.“

    Sky Experte Martin Schwalb ...
    ... zum Spiel:
    „Den Berlinern haben heute ein oder zwei Akteure gefehlt, die das Spiel hätten an sich reißen können. Das war heute nicht der Fall, denn keiner der Spieler konnte sich heute entscheidend durchsetzen.“
    ... über die Nominierung von Andreas Wolf: „Ich kann Andreas Wolf nur sagen, dass er zu hundert Prozent für die Nationalmannschaft nominiert wird. Wir haben viele gute Torhüter in Deutschland. Bei der WM müssen die Torhüter zusammenhalten und ein Team im Team bilden. Ohne gute Torhüter kann man nicht erfolgreich sein.“
    ... über die aktuelle Meisterschafts-Situation: „Wichtig für alle Verfolger von Flensburg ist, dass sie noch in Kiel antreten müssen. Aber Flensburg spielt derzeit enorm stabil und zeigt einen sehr guten Handball. Im Moment ist es schwer zu glauben, dass es noch ein Team gibt, das Flensburg schlagen könnte.“
    ... über die Emotionen von Velimir Petkovic im letzten Spiel (vor dem Spiel): „Velimir Petkovic hat die Schlüsselsituation erkannt, die seiner Meinung nach nicht richtig entschieden wurde. Darüber kann er sich aufregen. Er weiß selbst, dass er etwas die Contenance bewahren muss. Aber natürlich gehören Emotionen auch dazu.“


    
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    Daniel Mayr (mayr@dkb-handball-bundesliga-de)
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