• Kehl warnt: „Gefahr ist, dass man das Bayern-Spiel als Maßstab nimmt“
  • Mainz-Trainer Schwarz gegen Dortmund: „Wir rechnen uns etwas aus“
  • Gnabry fällt mit Adduktorenproblemen aus: „Hoffe, dass er zum Champions-League-Spiel wieder dabei ist“
  • Sky Experte Metzelder zur Rolfes-Beförderung: „Das ist sehr ungewöhnlich zum jetzigen Zeitpunkt“

    Unterföhring, 24. November 2018 -
    Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 12. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.


    Niko Kovac (Trainer Bayern München) ...
    ... zum bisherigen Saisonverlauf:
    „Sportlich haben wir uns das anders vorgestellt. Das erste Drittel der Saison ist gespielt, das ist unterdurchschnittlich, das muss man für Bayern-Verhältnisse so sagen. Jetzt haben wir das zweite Drittel, das muss überdurchschnittlich werden, denn wir werden die Punkte brauchen, um uns wieder nach oben zu pirschen.“
    ... zum Ausfall von Gnabry: „Wir wollten eigentlich Serge Gnabry spielen lassen, der leider verletzungsbedingt passen musste, deshalb mussten wir die Aufstellung dort ein bisschen modifizieren. Gnabry hat schon vor zwei Tagen etwas verspürt, gestern beim Abschlusstraining sagte er, er kann einfach nicht sprinten. Wir haben gestern Abend nochmal versucht, ihn zu reaktivieren. Es hat nicht geklappt. Aber es ist nichts Schwerwiegendes, der Adduktor macht zu, da muss man zwei, drei Tage warten. Ich hoffe, dass er schon zum Champions-League-Spiel am Dienstag wieder dabei ist.“

    Sebastian Kehl (Leiter Lizenzspielerabteilung Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel gegen Mainz:
    „Die Gefahr ist sicherlich, dass man das Bayern-Spiel als Maßstab nimmt, heute hierher fährt und denkt, dass es leichter wird. Aber so ist es definitiv nicht. Es wird ein ganz anderes Spiel. Die Einstellung ist heute absolut gefragt, denn die Mainzer haben gezeigt, wie gut sie sein können.“
    ... zum großen Kader: „Das ist nicht so ganz einfach. Wir haben aber noch genug Spiele in den nächsten Wochen. Jeder hat immer wieder seine Chance bekommen. So muss der eine oder andere sich etwas gedulden. Wir machen uns natürlich Gedanken, was wir im Winter vielleicht nochmal verändern können. Bis dato sind wir froh, dass wir so viel Qualität im Kader haben.“

    Ralf Rangnick (Trainer RB Leipzig) ...
    ... zur Aufstellung:
    „Die Aufstellung heute hat überhaupt nichts mit Donnerstag zu tun. Die Jungs, die heute nicht dabei sind, konnten heute einfach nicht spielen, deswegen spielt das Spiel am Donnerstag für uns heute überhaupt keine Rolle. Wir hätten die drei (Sabitzer, Upamecano, Kampl, d. Red.) natürlich gerne dabei gehabt, aber es war Ende der Woche schon klar, dass es knapp werden wird. Dass jetzt alle drei ausfallen, ist schade, aber wir haben eine Top-Mannschaft auf dem Platz. Speziell auch im Spiel gegen den Ball haben wir alles, was es braucht.“
    ... zum Spiel: „Es ist schön zu sehen, wie sich die Mannschaft in den vergangenen Wochen zu einer Einheit entwickelt hat. Wir haben eine echte Mannschaft auf dem Platz gehabt, jetzt geht es nach der Länderspielpause darum, genau da wieder anzuknüpfen, wo wir vorher aufgehört haben.“

    Sandro Schwarz (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir wollen eine gute Kontersicherung haben, aber auch einen guten Spielaufbau. Von der Mittelfeldaufteilung bleiben wir ähnlich wie in den vergangenen Wochen. Wir rechnen uns etwas aus. Wir wollen uns aber auch darüber definieren, was wir mit dem Ball machen und nicht komplett über das Ergebnis. Wir brauchen eine sehr gute Leistung. Wir trauen uns trotzdem etwas zu. Wir spielen auf Sieg. Es geht darum, wirklich das abzufeuern, was wir auf dem Schläger haben.“

    Sky Experte Reiner Calmund ...
    ... zur Beförderung von Simon Rolfes zum Sportdirektor bei Bayer Leverkusen:
    „Ich kenne Jonas Boldt als ganz kleinen Jungen, er war immer unheimlich ehrgeizig. Rudi Völler hat ihn auch ganz massiv gefördert und ohne Profilaufbahn ja auch sehr schnell zum Sportdirektor gemacht. Da stimmt die Chemie zwischen den beiden hundertprozentig. Ich glaube, er hat gewisse Vorstellungen, will noch mehr Einfluss, noch mehr Entscheidungsgewalt bekommen. Ich glaube, das ist in der Konstellation mit Bayer Leverkusen nicht so einfach möglich. Mit Simon Rolfes hat man einen sehr, sehr guten Mann.“
    ... zum VfL Wolfsburg: „Ich habe persönlich den Eindruck, dass sie eigentlich gefestigter sind, dass alles ein bisschen besser läuft. Man muss natürlich auch die Spiele sehen, wie sind sie gelaufen, wie waren die Gegner. Ich sehe sie nicht in ähnlicher Gefahr wie in der letzten Saison, wo sie ganz unten drin standen und dann erst in der Relegation den Klassenerhalt geschafft haben. Ihre Hoffnung auf die internationalen Plätze werden sie nicht erfüllen können, aber ich bin sicher, dass sie sich im Mittelfeld gut festsetzen können.“

    Sky Experte Christoph Metzelder ...
    ... zur Stuttgarter Niederlage im Freitagsspiel:
    „Weinzierl konnte die größte Baustelle – die Abwehr und die vielen Gegentore – noch nicht schließen. Stuttgart hat die schlechteste Abwehr der Liga, gleichzeitig die wenigsten Tore erzielt. Es hakt an allen Ecken und Enden. Auch der Sieg in Nürnberg war keine Befreiung. Gestern waren sie sicherlich nicht komplett unterlegen, am Ende ist ihnen ein bisschen die Puste ausgegangen. Auch ein Indiz dafür, dass da noch sehr viel Arbeit ist.“
    ... zur Beförderung von Simon Rolfes zum Sportdirektor bei Bayer Leverkusen: „Das ist sehr ungewöhnlich zum jetzigen Zeitpunkt, denn Simon Rolfes wird ja eigentlich direkt, also zum 1. Dezember, der Chef. Jonas Boldt und Rolfes arbeiten erst einmal als Tandem weiter, als eine Art Doppelspitze. Als Kaderplaner ist Boldt einer der besten in dieser Liga, aber als Sportchef war er auch verantwortlich für die Kabine und das könnte für mich ein Thema sein. Da hat natürlich Rolfes als Ex-Profi deutlich größere Empathie, Sprache, Verständnis. Das könnte für mich der entscheidende Punkt sein, dass der Impuls vielleicht doch aus Leverkusen kam.“


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