"Die haben die wichtigen Punkte gemacht!" - "Angstgegner" Chemnitz schlägt den FCB
Bonn, 09.01.2022
Dämpfer für München vor dem geplanten Doppelspieltag in der EuroLeague. Der FC Bayern verliert gegen "Angstgegner" Chemnitz zuhause mit 63:65 - die dritte Niederlage im vierten direkten Vergleich. "Wir haben ein gutes Team und spielen auch gut zusammen", wunderte sich Münchens Deshaun Thomas und kritisierte: "Die haben die wichtigen Punkte gemacht, als es gezählt hat. Wir hatten gute Möglichkeiten und die sind nicht gefallen, als wir sie brauchten." Rodrigo Pastore, Trainer der NINERS Chemnitz, hat als Coach eine unkonventionelle Sichtweise auf das, was sein Team beflügelt: "Die Jungs haben an sich geglaubt. Da geht es nicht um Trainerzeug oder sowas. Da geht es nur um sie." Die Hamburg Towers fügen beim 92:80 dem Tabellenführer aus Bonn die 1. Heimniederlage zu.
Ausschlaggebend war für Trainer Pedro Calles: "Man kann nur gewinnen, wenn man fünf Spieler hat, die alles geben wollen und nicht nur vier."
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des Spieltages - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Doppelspieltag in der EuroLeague. Den Anfang macht der FC Bayern am Dienstag gegen Zalgiris Kaunas - ab 20.15 Uhr live bei MagentaSport. Alle Informationen zu den angesetzten Spielen und kurzfristigen Änderungen gibt´s hier: www.magentasport.de/programm.de
FC Bayern München - NINERS Chemnitz 63:65
Der FC Bayern verliert ein umkämpftes Spiel gegen Chemnitz, weil die Münchner in der zweiten Halbzeit nur 21 Punkte erzielten. Mit 22 Punkten steht der FC dennoch nur zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter Bonn auf Platz zwei. Deshaun Thomas erzielte 19 Punkte, über die Gründe für die Niederlage: "Die haben die wichtigen Punkte gemacht, als es gezählt hat. Wir haben ein gutes Team und spielen eigentlich auch gut zusammen. Wir hatten gute Möglichkeiten und die sind dann einfach nicht gefallen, als wir sie gebraucht hatten. Vor allem auch bei mir. Wir müssen daraus lernen, bereit sein und die Dinger machen, wenn es zählt."
Die NINERS Chemnitz feiern nach einem Elf-Punkte-Rückstand einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs. Coach Rodrigo Pastore erklärte die Aufholjagd: "Die Jungs haben an sich geglaubt. Da geht es nicht um Trainerzeug oder sowas. Da geht es nur um sie... Gegen solche Teams braucht man ein bisschen Glück und das hatten wir heute. Ich bin stolz auf das Team und den Einsatz." Im Anschluss richtete er noch einige lobende Worte an die Münchner: "Ich wünsche denen für die EuroLeague sehr viel Glück. Wir wollen sie wieder in den Playoffs sehen. Sie repräsentieren Deutschland, genau wie ALBA Berlin, sehr gut. Wir sind sehr stolz, wie sie es da machen."
Matchwinner Trent Lockett, 13 Punkte: "Es ist so wie im echten Leben. Man darf niemals aufgeben. Man läuft durch ein Tal und schafft keine Stopps. Aber am Ende haben wir nie aufgegeben. Wenn man das tut, dann hat man immer eine Chance."
Mit drei Siegen aus vier Spielen zählen die Chemnitzer jetzt als Angstgegner der Bayern, wobei Lockett das etwas anders sieht: "Ich glaube nicht, dass die sich viel Sorgen machen vor uns, aber ein Sieg gegen so ein Team ist natürlich gut." Auch Trainer Pastore wollte nicht als "Angstgegner" tituliert werden: "Wir hatten einfach Glück. Die sind wirklich gut. Die haben den besten Trainer. Einer der Besten in Europa."
Bayerns Sportdirektor Daniele Baiesi über die vielen Verschiebungen aufgrund von Coronafällen: "Wir müssen uns auf das Unerwartete vorbereiten. Es ist wie es ist. Wir nehmen es so an, wie es momentan ist und nicht so, wie wir es uns wünschen würden."
Telekom Baskets Bonn - Hamburg Towers 80:92
Die Telekom Baskets Bonn verlieren deutlich gegen Hamburg und können den Patzer des FC Bayern nicht ausnutzen, stehen jedoch weiterhin mit 24 Punkten an der Tabellenspitze. Tim Hasbargen zur Niederlage: "Wir haben einfach nicht gut gerebounded. Die Hamburger haben zu viele zweite Chancen bekommen. Sowohl Tadda als auch die Zuschauer haben gefehlt, aber das darf natürlich keine Entschuldigung sein. Es liegt an den Spielern, die verfügbar sind, das Spiel zu gewinnen und das hat heute nicht geklappt."
Die Hamburg Towers feiern einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs, stehen jetzt mit 18 Punkten auf Platz neun. Head Coach Pedro Calles: "Wir haben verstanden, dass alle von uns auf einem hohen Level sein müssen, um erfolgreich zu sein... Man kann nur gewinnen, wenn man fünf Spieler hat, die alles geben wollen und nicht nur vier."
MVP Caleb Homesley, 33 Punkte, über den Sieg: "Unsere Intensität war ausschlaggebend. Wir sind einfach hergekommen und haben gekämpft. Wir wollten immer weitermachen. Das ist alles ein Prozess."
MHP RIESEN Ludwigsburg - medi Bayreuth 87:67
Die MHP RIESEN Ludwigsburg feiern den ersten Sieg im neuen Jahr und freuen sich über wichtige Punkt im Kampf um die Playoffs. Das Team von John Patrick steht mit 20 Punkten auf Platz acht in der Tabelle. Der Coach erklärte: "In der ersten Halbzeit hatten wir leider nicht die Intensität in der Verteidigung. In der zweiten Hälfte war es dann ein ganz anderes Spiel und ich bin sehr stolz."
Für Bayreuth rutschen die Playoff-Plätze nach der Niederlage weiter in Ferne. Mit sechs Punkten Rückstand steht das Team jetzt auf Platz zehn. Janari Joesaar über eine schwache zweite Halbzeit mit einem 24:48-Ergebnis: "Wir konnten das Tempo einfach nicht mehr mitgehen."
SYNTAINICS MBC - ratiopharm Ulm 75:89
Ratiopharm Ulm gewinnt acht der letzten zehn Spiele und klettert auf Platz vier in der Tabelle. Cristiano Felicio steuerte dem Sieg ein Double-Double (13 Punkte, 12 Assists) bei: "Wir haben uns sehr gut vorbereitet. Wir wussten, was die in der Offensive versuchen werden."
Weißenfels' Kostja Mushidi war trotz 16 Punkten selbstkritisch: "Der Anfang war nicht gut. Das war kein guter Start und das ist nicht das, warum ich hier bin. Ich muss besser spielen."
Gießen 46ers - BG Göttingen 67:87
Die BG Göttingen feiert einen wichtigen Auswärtssieg und klettert in der Tabelle auf Platz fünf. Harper Kamp erklärte den Sieg: "Es hat funktioniert, weil wir ein bisschen mehr Energie gebracht haben. Das sah nicht immer so aus. In den letzten Wochen hatten wir wenige Leute und damit auch weniger Energie. Aber heute haben wir das besser gemacht. Das hat geklappt."
Trotz der acht Niederlage in Folge zeigten die Gießener Wille und Einsatz, was Florian Koch jedoch egal war: "Ich bin ein bisschen müde über Fortschritt zu reden. Wir müssen halt ein Spiel gewinnen. Das funktioniert so nicht."
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