"Total unglücklich, total nervig" - TSV 1860 sieht sich nur noch als "Randnotiz im Aufstiegsrennen"
Bonn, 20.03.2022
Zwei Handelfer, viel Biss und ein Sohm-Solo entscheiden ein packendes Topspiel mit 3:0 zugunsten von Mannheim gegen einen ersatzgeschwächten TSV 1860 München, der sich am Ende mit dem 17jährigen Margella als Abwehr-Debütanten und zwei 18jährigen um wenigstens einen Treffer mühte. "Total unglücklich, total nervig", empfand Löwen-Routinier Stephan Salger die Niederlage, zu den weiteren Saisonzielen sagt Salger: "Wir wollen uns nix vorwerfen lassen, wenn die anderen schwächeln. Aber wir sind aktuell nur Randnotiz im Aufstiegsrennen." Mannheim fehlen 3 Punkte auf den Dritten Saarbrücken, hat noch ein Nachholspiel in Zwickau zu absolvieren (29. März, ab 18.45 Uhr live bei MagentaSport). "Es ging darum, dass wir über 90 Minuten seriös spielen", bilanzierte Waldhof-Trainer Patrick Glöckner und warnt vor zu viel Aufstiegsdruck: "Heute war mal wieder ein Schritt in die richtige Richtung: von der Gier, von der Leidenschaft, vor der Leichtigkeit." Big Points für Zwickau für den Klassenerhalt und extrem erhöhter Puls bei Trainer Enochs beim glücklichen 1:0 in Duisburg. MSV-Trainer Hagen Schmidt monierte die vergebenen Chancen: "Deswegen müssen wir uns an die eigene Nase fassen."
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der Sonntagspartien - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen beschließt die Partie BVB II gegen Eintracht Braunschweig den 31. Spieltag - ab 18.45 Uhr live bei MagentaSport. Ein Top-Nachholspiel folgt in der Länderspiel-Pause: das Verfolger-Duell VfL Osnabrück gegen Eintracht Braunschweig am Samstag, ab 13.45 Uhr live.
Waldhof Mannheim - TSV 1860 München 3:0
Zwei Handelfmeter, ein Sohm-Solo und großer Kampf schenken Mannheim in einem Klassespiel den Sieg, der Platz 4 bedeutet - 3 Punkte hinter dem Dritten Saarbrücken. Der TSV 1860 hatte wegen Personal-Problemen den erst 17jährigen Leandro Morgalla in der Abwehr aufgeboten, dem schon nach 90 Sekunden ein unglückliches Handspiel unterlief.
"Wir müssen den Sieg richtig einordnen, Sechzig hatte einige personelle Probleme", mahnte Mannheims Trainer Patrick Glöckner vor zu viel Euphorie, aber natürlich freute er sich auch: "Gegen die Löwen zu gewinnen, das ist kein Standardprogramm. Das ist eine tolle Mannschaft, ein toller Verein. Entsprechend mussten wir uns in jede Situation reinschmeißen. Wir sind natürlich gut und glücklich mit dem frühen Treffer reingekommen. Es ging darum, dass wir über 90 Minuten seriös spielen. Den Fußball der Hinrunde wieder spielen."
Zu den Aufstiegsambitionen seiner Mannheimer sagt Glöckner: "Für mich ist Spieltag für Spieltag wichtig - heute war mal wieder ein Schritt in die richtige Richtung: von der Gier, von der Leidenschaft, vor der Leichtigkeit. Wir hatten gute Ballpassagen, eine gute Spiel-Balance - das ist, woran ich meine Mannschaft messe, nicht am Tabellenplatz."
Waldhof-Stürmer Joseph Boyamba hämmerte den Elfer zum 2:0 rein: "Hut ab vor er Mannschaft. Wir hatten ein Bollwerk und 3 Tore geschossen. Sechzig war die Mannschaft der Stunde. Dass die uns das Leben schwer machen, das wussten wir. Das war wieder so ein Ausrufezeichen, was uns zu Hause ausmacht....Wir müssen uns die Leichtigkeit erhalten."
"Sind aktuell nur Randnotiz im Aufstiegsrennen"
Stephan Salger über sein Seelenleben, nach einer passablen Leistung 0:3 verloren zu haben: "Total unglücklich, total nervig. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, mussten die letzten Tage einige Pillen schlucken. Wir müssen uns ein wenig vorwerfen lassen, dass wir die Härte, die hier war auf dem Platz, wo wir Tribut gezollt haben. Aber von der Einstellung, vom Spiel - ich habe da jetzt kein Spiel gesehen, dass 0:3 ausgehen muss. Es ist einfach bitter, so nach Hause zu fahren."
Salger über das verbleibende Saisonziel: "Wir bleiben dran. Wir wollen uns nix vorwerfen lassen, wenn die anderen schwächeln. Aber wir sind aktuell nur Randnotiz im Aufstiegsrennen."
Schiedsrichter Badstübner pfiff 2 Handelfmeter, zumindest das Handspiel von Goden in der 66. Minuten nach einem Eckball ahnt nicht jeder Unparteiische.
Dazu sagt Stephan Salger: "Für mich als Aktiver ist das ein Witz."
Patrick Glöckner findet: "Kann man geben, muss man nicht geben."
MSV Duisburg - FSV Zwickau 0:1
Glücklicher, wichtiger Sieg für den FSV Zwickau, der nun 7 Punkte auf die Abstiegsplätze hat. Der MSV (35 Punkte) vergibt vor allem in der 1. Halbzeit beste Chancen, bleibt immer dran, wirkt vorne ohne Stoppelkamp, der wegen muskulärer Probleme verletzt raus musste, ideenlos. MSV-Wirbelwind Yeboah gab zu, er sei vielleicht "in einigen Situationen" zu verspielt gewesen. Duisburgs Trainer Hagen Schmidt und der Knackpunkt der Niederlage: "Die vergebenen Chancen, ansonsten kann ich meiner Mannschaft nicht viel vorwerfen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Zwickau fand eigentlich so gut wie gar nicht statt. Ich glaube, die haben zweimal aufs Tor geschossen. Davon war einer drin. Ansonsten nur aufs Verteidigen aus gewesen, nichts fürs Spiel getan. Deswegen müssen wir uns an die eigene Nase fassen."
Über die etwas verspielte MSV-Offensive mit Hacke, Spitze: "In der 1. Halbzeit war´s in der einen oder anderen Situation schon so. Da müssen wir schon zielstrebiger sein."
"Mein Puls ist sehr hoch", konstatierte Zwickaus Trainer Joe Enochs aus lauter Freude - nach 4 Niederlagen und einem Unentschieden über den 1. Sieg seit Anfang Februar: "Die Jungs haben alles reingeworfen. Das ist einfach schön zu sehen als Trainer. Duisburg hatte die besseren Chancen und mehr vom Spiel, gar keine Frage. Aber so wie unsere Jungs dagegengehalten haben - da bin so stolz darauf. Es ist nicht einfach in Duisburg zu bestehen, nachdem man fünfmal hintereinander nicht gewonnen hatte. So wie die Jungs gespielt, können sie gleich 2,3 Bier im Bus trinken."
Siegtorschütze Mike Könnecke zu seinem 1:0 in der 1. Halbzeit: "Das fühlt sich natürlich schon sehr schön an, aber noch schöner fühlt sich unsere Mannschaftsleistung an. Wie wir das verteidigt haben, das war Wahnsinn. Das brauchen wir jedes Spiel, dann sind wir auch schwer zu schlagen."
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